Wohnpsychologie im Kinderzimmer

Kürzlich war ich beim Event von MIMM Kindermöbel in den Räumlichkeiten von Kinder Räume in Düsseldorf. Wer mir bei Instagram folgt, hat bereits einen kleinen Einblick bekommen. Ich finde solche Events, die einem Thema nach gehen, immer sehr spannend. Zum einen trifft man auf alte Bloggerkolleginnen und lernt neue kennen, aber natürlich geht man auch mit einer Ladung an geballten Informationen wieder nach Hause, die mich oft sehr inspirieren.

Deshalb habe ich mich schon früh am Morgen auf den Weg nach Düsseldorf gemacht – mit der Bahn versteht sich (wir haben ja kein Auto). Ich muss sagen, dass es immer wieder ein Abenteuer ist, nach Düsseldorf zu reisen – entweder sind die Rolltreppen in Köln oder die in Düsseldorf kaputt und so bin ich immer unendlich dankbar, wenn sich jemand erbarmt und mir Hilfe mit dem Kinderwagen an den langen Treppenabgängen anbietet. Diesmal hatte ich Glück, auch wenn ich eine Weile suchen musste, bis sich jemand erbarmte.

Beim Event wurde ich direkt herzlich empfangen, das Frühstücksbuffet hat mich bereits mit unfassbar gut aussehenden Avocadobrötchen und Zimtschnecken angelacht und ich habe einen Kaffee in die Handgedrückt bekommen. Da war der Anreisestress schnell vergessen. Außerdem habe ich mich sehr gefreut, auf Daniela von nenalisi zu treffen. Wir wollten uns schon längst mit allen vier Kindern in Köln treffen, haben es aber bislang nicht geschafft.

Mein Mio steht ihr doch ganz gut, oder? Übrigens fand er es hoch interessant mit Danielas Kette zu spielen. Samuel habe ich zu Hause bei Niklas gelassen – ein Event mit Kleinkind ist zwar aufregend, meistens bekomme ich aber nur die Hälfte mit und deshalb war ich ganz froh, dass Samuel einen Papatag hatte. Neue Bekanntschaften blieben natürlich (zum Glück!) auch nicht aus. So traf ich beispielsweise auf Annika von Theshadegirl, Jen von Oh Muddi und Mona von ichliebedeko. Mit Sabrina von Mamilicious habe ich später noch den gesamten Nachmittag in Düsseldorf verbracht. Gemeinsam haben die ganzen Bloggerladies das Buffet unsicher gemacht und uns ausgetauscht.

Nach einer kleinen Stärkung haben wir uns mit Proviant, Stiften und Kameras bewaffnet nieder gelassen, um dem eigentlichen Herzstück des Events zu lauschen. Ich muss vorab vielleicht kurz erwähnen, warum ich jedes der Worte im Vortrag versucht habe aufzusaugen. Wir sind nun seit einem Jahr auf Wohnungssuche. Viele Wohnungen haben wir besichtigt, einige haben uns angesprochen und bei einer einzigen ist der Funke so richtig übergesprungen. Dort betrat ich die Wohnung und habe mich sofort “zu Hause” gefühlt. Die Räume haben etwas ausgestrahlt, das in mir ein wohliges Gefühl auslöste. Ich kann gar nicht sagen, an was genau es lag, ob es das schöne Licht in den Räumen war, oder der warme Farbton des Holzbodens. Vielleicht auch der Geruch. Aber ich habe mich richtig wohl gefühlt und bereits angefangen, die Wohnung im Kopf einzurichten. Wir haben die Wohnung letztlich leider nicht bekommen, aber ich weiß jetzt genau, was mich glücklich machen würde und wie eine Wohnung auf mich wirken muss, um meine Traumwohnung zu sein. Genau damit beschäftigt sich Wohnpsycholgie: mit der Frage, wie Räume auf Personen wirken und wie man einen Raum optimal einrichten kann, um die eigenen Bedürfnisse bestmöglich zu befriedigen.

Wohnpsychologie – was ist das?

Deshalb habe ich mich auch wahnsinnig auf das Event bei Kinder Räume gefreut. Dort sprach die Wohnpsychologin Dr. Barbara Perfahl über Raumkonzeption. Hoch interessant hat sie uns dargestellt, warum es so wichtig ist, sich mit der Raumkonzeption auseinanderzusetzen. Denn Räume sind nachweislich für unser gesundheitliches Wohlbefinden verantwortlich, sie lösen Gefühle wie Glück oder Unwohlsein aus und beeinflussen sogar unsere Persönlichkeit. Klingt das abgehoben? Ein bisschen, aber die Argumente sind meiner Meinung nach schlüssig. Tatsächlich ist das Kinderzimmer ein immens wichtiger Raum für das spätere ästhetische Empfinden eines jeden Menschen. Im Alter von drei bis sechs Jahren erlernen Kinder durch die eigene Wohnumgebung die Raumwahrnehmung und entwickeln so spätere Vorlieben. Wenn ich beispielsweise an meine eigene Kindheit zurückdenke, war es immer super ordentlich bei uns. Auch mein Kinderzimmer musste stets aufgeräumt sein. Heute kann ich herumliegende Dinge nur sehr schwer ertragen. Sie lösen schnell ein unwohl Sein in mir aus. Ich denke der Zusammenhang wird hier schnell klar. Natürlich kann auch das komplette Gegenteil der Fall sein: bei wem es vielleicht super chaotisch in der Kindheit war liebt es später geordnet. Vielleicht denkst du mal an deine eigene Kindheit zurück. Haben dich eventuell bestimmte Möbel fasziniert und du hast nun ähnliche in deinem Zuhause? Oder bestimmte Farbkonzepte?

das Kinderzimmer gut durchdacht  gestalten

Warum ist es also wichtig, das Kinderzimmer gut durchdacht zu gestalten? Die motorische und geistige Entwicklung findet zunächst in den heimischen Räumen statt. Dabei kann es durch verschiedene Dinge, wie beispielsweise Farbkonzeption, Formen, Haptik, aber auch das Einrichten verschiedener Zonen (spielen, toben, kuscheln) unterstützt werden. Gestaltest du also ein Kinderzimmer, ist es sinnvoll, verschiedene Oberflächenstrukturen auszuwählen. Für die Kuschelecke bietet sich ein Fell, eine weiche Matratze oder auch ein Langfloorteppich an, durch herabhängende Tücher oder einen Betthimmel kann der Schlafbereich abgegrenzt werden, oder Vorhänge können einen Raum gemütlicher machen. Auch sind verschiedene Lichtquellen sinnvoll. Ein kleines, warmes Licht macht den Schlafbereich weicher und kuscheliger, während man in der Spielzone eher helles Licht benötigt. Geht dein Kind zur Schule, sollte der Arbeitsbereich einladend sein, aber nicht von den Schulaufgaben ablenken. Klare Formen und Farben können den Lernprozess unterstützen. Ihr seht, man kann viel durch die reine Gestaltung des Raumes beeinflussen.

Mimm – individuelle Kinderzimmermöbel

Die Möbel von MIMM lassen sich gut in ein schönes Raumkonzept einbinden. Designt werden sie von Tobias Schmitz, der sich als Kind Mimm nannte, daher auch der Name. Die Möbel lassen sich allesamt flexibel umbauen und sind daher mitwachsend. Somit kann man bei sich ändernden Bedürfnissen die Möbel flexibel anpassen, ohne dem Zimmer einen komplett neuen Look zu geben zu müssen. Außerdem bietet MIMM verschiedene Oberflächenstrukturen, was die Haptik der Möbelstücke noch mal zu etwas ganz Besonderem macht. Tim stellte uns beim Event seine Modelle vor und es ist wirklich alles dabei, was das Elternherz begehrt. Von Kommoden, über Betten über Aufbewahrungsmöbel kann man sich rundum mit den Möbeln von MIMM ausstatten. MIMM setzt auf individuelle Einzelstücke.  Besonders toll finde ich die Möglichkeit die Einzelteile farblich nach den eigenen Wünschen zu gestalten und zu kombinieren, Sogar individuelle Farbtöne können berücksichtigt werden. Damit kann man Möbeln von der Stange getrost den Rücken kehren und die Möbel dem eigenen Raumkonzept anpassen.

Mit dem Sortiment bei Kinder Räume geht die restliche Gestaltung einfach von der Hand. Der Laden bietet ein breites Sortiment an Dekoartikeln und praktischer Einrichtung wie Lampen und natürlich gibt es dort auch die Möbel von Mimm.

Mio hat übrigens fast das gesamte Event verschlafen- eingekuschelt im MIMM-Kinderbettchen. Süß, oder?

Danke für das tolle und informative Event – ich bin dann mal umdekorieren.

Alles Liebe,
eure Jasmin


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