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Früher bin ich einfach eingestiegen und losgefahren. Vier Räder unterm Hintern und vollgetankt, los ging es. Spätestens seit ich Kinder habe, ist ihre Sicherheit im Auto aber mein oberstes Gebot und deshalb ist es mir enorm wichtig, einen guten und sicheren Kindersitz für sie zu haben und sie gut anzuschnallen. Kindersicherheit im Auto ist ein riesen Thema, das immer noch sehr viel Aufklärung bedarf. Leider höre ich sehr oft “Ach, ich bin früher ohne Sitz gefahren / nur mit Sitzerhöhung gefahren und ich lebe noch.” Da bleibt mir die Spucke weg und ich kann nur sagen: dann hast du extremes Glück gehabt. Bei einem Unfall sind eine nicht korrekte Gurtführung und ein schlechter Sitz lebensgefährlich. Was muss ich also beachten, wenn ich meine Kinder sicher im Auto transportieren möchte? Meine Checkliste mit den wichtigsten Dingen und meiner persönlichen Kindersitzempfehlung, dem CYBEX Sirona S i-Size, findest du nun hier. 

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Kinder sicher im Auto transportieren

Den Sicherheitsgurt korrekt anlegen

Vielleicht denkst du jetzt: Jeder wird doch wohl die Schnalle des Gurtes schließen können. Vermutlich hast du Recht, aber dies ist nicht allein ausschlaggebend für einen korrekt angelegten Sicherheitsgurt. Dieser hat die Funktion, bei einem Aufprall, Überschlag oder einer Vollbremsung den Insassen in seinem Sitz zurückzuhalten. Daher ist es wichtig, dass die internen Gurtsysteme, also der Fünfpunktgurt, der Babyschale und des Kindersitzes eng am Körper anliegen. Erst, wenn diese Gurte richtig fest gezogen sind, ist das Kind korrekt angeschnallt. Es darf weder deine Hand zwischen Kind und den Gurt passen, noch dürfen die beiden Schultergurte vor der Brust übereinanderschiebbar sein! Ich sehe beispielsweise bei Instagram immer wieder in den Stories Kinder, die nicht fest genug angeschnallt sind. Achte also unbedingt darauf, denn ein zu lockerer Gurt wird dein Kind nicht ausreichend schützen.

Winterkleidung aus!

Gerade jetzt zur kalten Jahreszeit gilt: keine dicken Jacken im Auto unter dem Gurt. Ich weiß, es ist kalt und die dicken, flauschigen Winterjacken, die schön warm halten werden herausgekramt. Morgens muss es schnell gehen und das ständige An- und Ausziehen der Jacke oder gar des Schneeanzuges nervt.  Lieber das kleine Michelinmännchen schnell ins Auto packen.
ABER VORSICHT: Bitte lass das! DENN: In dicken Wintersachen ist es nicht möglich, das Kind ordentlich fest zu schnallen. Der Gurt sitzt nicht eng genug am Körper. Im Falle eines Aufpralls würde die Füllung der Jacke zusammengestaucht und dein Kind viel zu locker im Auto sitzen, so dass eine Vorverlagerung des Körpers stattfindet, bevor der Gurt überhaupt die Chance hat zu greifen und seine Rückhaltefunktion erfüllen kann.

Vorteil Isofix 

Die meisten Sitze sind mittlerweile in Kombination mit Isofix verfügbar, was ich sehr befürworte. Spätestens, als ein Großelternteil die Babyschale mal falsch anbrachte, weil sie ohne Isofix genutzt wurde und sie nicht über die korrekte Gurtführung bescheid wussten. Mit einer Isofixstation ist kein falsches Anschnallen durch nicht korrekte Gurtführung möglich, denn es muss nur der sitzinterne Fünfpunktgurt angelegt werden. 

Ich denke, viele Eltern kennen über die obigen Punkte hinaus kritische Situationen, die nicht mit dem Sitz oder der korrekten Gurtführung zu tun haben, die aber das Kind im Auto einem hohen Gefahrenfaktor aussetzen. (Der Sirona S i-Size hat eine integrierte Isofix Station).

Zu heiß an Sommertagen

Wie oft bin ich wohl schon im Sommer beim Supermarkt auf dem Parkplatz gestanden und habe ein Kind allein in einem fremden Auto gesehen. Ich habe kurz gewartet und dann kam mir ein Elternteil entgegen. Oft wissen Eltern nicht, was es für eine große Gefahrensituation ist, das Kind im Auto zu lassen, wenn sie “nur mal kurz noch Eier und Milch holen”. Der Innenraum des Wagens heizt sich binnen weniger Minuten so extrem auf, dass ein Hitzekollaps nicht unwahrscheinlich ist. Das Auto stünde doch im Schatten und man wäre ja nicht lange weg gewesen. Aber es ist unfassbar gefährlich. 

Selbstständiges Abschnallen während der Fahrt

Vor allem größere Kinder machen das ganz gern mal: sich selbst abschnallen. Das ist nicht nur blöd, weil man auf der Autobahn nicht direkt ran fahren kann, sondern eben auch lebensgefährlich. Passiert nämlich genau dann ein Unfall, kann das schwere Folgen haben – oder man bemerkt das Abschnallen nicht und das Kind fährt die gesamte Fahrt ungeschützt.

Der SensorSafe als SmartTech-Gerät

Mit der Einführung von SensorSafe verbindet CYBEX smarte Technologie mit smartem Design und sorgt somit dafür, dass die Sicherheit und Gesundheit des Kindes immer an erster Stelle steht.
Der SensorSafe ist ein integrierter Clip, der am Gurtsystem befestigt ist (man kann ihn nicht einzeln kaufen, sondern er kommt bei CYBEX mit bestimmten Sitzen). Außerdem wird ein Dongle als Kommunikationsbrücke zwischen Clip und Smartphone im Auto mittels eines OBDII Steckers angebracht. (Das ist eine Buchse, die sich üblicherweise in der Nähe des Lenkrades befindet.) Der SensorSafe Clip wird mit einer App am Handy verbunden und schlägt Alarm, um kritische Situationen zu vermeiden – zum Beispiel, wenn das Kind den Clip öffnet, es im Autoinnenraum zu heiß oder zu kalt wird, wenn das Kind alleine im Auto zurückgelassen wird oder sich zu lange im Sitz befindet (übrigens sehr schlecht für die Wirbelsäule). Den Sirona S i-Size gibt es mit SensorSafe – aber auch ohne SensorSafe zu kaufen.

Alle Warnungen werden mittels eines Warntons und Anzeigetextes übrigens ganz einfach über Bluetooth an das verbundene Smartphone gesendet (es können mehrere Smartphones verbunden werden, Zum Beispiel von beiden Eltern, Großeltern, Babysitter etc) und über eine benutzerfreundliche App empfangen. Die App liefert zudem Informationen zur Installation des Kindersitzes, How-to Videos, FAQs und mehr. Hier ein paar Beispiele, wie das in der App aussieht:

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Übrigens hat der SensorSafe auch eine Checkliste. 

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Hier sieht man das Verbindungsstück zwischen Smartphone und SenSorsafe – bei uns befindet sich die zugehörige Buchse unterm Lenkrad links, am Ãœbergang zum Fußraum. 

Kindersicherung 

Ganz wichtig, vor allem, wenn man das erste mal mit einem Auto fährt: checke unbedingt, ob die Kindersicherung der Tür aktiv ist. Sonst kann es während der Fahrt ganz schnell passieren: das Kind spielt am Türgriff, die Türe öffnet sich und das Desaster ist da. Die Kindersicherung ist super schnell eingestellt, aber enorm wichtig für einen sicheren Transport.

Kinderbeschäftigung und Reisekrankheiten

Häufig passieren Unfälle auch, weil die Eltern durch nörgelige Kinder abgelenkt sind, daher gilt es, möglichst ein gutes Beschäftigungsangebot dabei zu haben oder direkt ran zu fahren, als ein mal zu viel den Blick über die Schulter zum Kind zu wagen.
Außerdem ist es sinnvoll, entsprechende Vorkehrungen zu treffen, wenn dein Kind zu Reisekrankheit neigt und sich vielleicht häufig übergibt. Der erste Reflex ist da nämlich meist, sich nach hinten zum Kind zu drehen – und das ist lebensgefährlich. Also besser ein Handtuch über den Schoß legen und dem Kind eine Schüssel bereit halten oder einfach durchhalten bis zum nächsten Rastplatz.

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Dennoch: die Sicherheit beginnt vor allem beim richtigen Sitz und dem korrekten Anbringen desselben. Der Sirona S i-Size bietet neben dem integrierten SensorSafe tolle Sicherheitsfeatures für Kinder zwischen 0 und 4 Jahren. Ich stelle sie dir hier vor:

Cybex Sirona S i-Size

Reboarder + Fahrtrichtungskontrolle bieten maximale Sicherheit

Als Reboarder bietet der Sirona S i-Size maximale Sicherheit (Tests bestätigen, dass Kinder im Reboarder IMMER am sichersten fahren). In diesem Sitz können Kinder bis zu einem Alter von ca. vier Jahren (105cm) rückwärts gerichtet fahren – unser Samuel ist 4,5 Jahre alt und 100 cm groß, er passt daher noch sehr gut hinein. Allerdings kann durch die Drehfunktion der Sitz auch binnen Sekunden in eine vorwärts gerichtete Fahrtposition gerichtet werden. Die Fahrtrichtungskontrolle verhindert dabei jedoch, dass der Kind zu früh nach vorn gerichtet wird, dies ist nämlich erst ab einer Körpergröße von 76 cm möglich.

Energiereduktions-Technologie

Im Fall eines Frontralaufpralls wirken bei Fahrt in Fahrtrichtung große Kräfte auf den Nacken des Kindes. Durch die spezielle ER-Technologie werden diese Kräfte abgefangen um mehr als 20% im Vergleich mit anderen Gurtsystemen reduziert.

Seitenaufprallschutz

Der Seitenaufprallschutz ist an beiden Seiten des SItzes ganz einfach ausklappbar, so dass er immer an der zur Tür gerichteten Seite ausgeklappt werden kann. Die Kräfte bei einer seitlichen Kollision werden in Verbindung mit der energieabsorbierenden Schale dadurch zu ca. 25% reduziert und das Kind ist gut geschützt.

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360 Grad Drehmechnismus

Schlichtweg ein Komfortaspekt, aber dennoch aus unserem Alltag kaum mehr wegzudenken. Der Sitz lässt sich per Knopfdruck mit einer Hand um 0 Grad drehen und erleichtert Eltern dadurch das Ein- und Ausladen der Kinder und bietet eine rückenschonende Aussteigeposition. Und wie oft ist es wohl Eltern passiert, dass sie den Kindern beim Heraushieven aus einem nicht drehbaren Sitz wohl den Kopf gestoßen haben? Kann dir hier auf jeden Fall nicht so leicht passieren.

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Ein-Klick-Installation durch Isofix

Für mich ist Isofix, wie bereits oben erläutert, ein großer Sicherheitsaspekt. Daher freue ich mich umso mehr, das der Sirona S i-Size mit der Isofix ganz schnell und leicht installierbar ist. Grüße Schalter zeigen an, ob der Sitz richtig angebracht ist.

Höhenverstellbare Kopfstütze

Die Kopfstütze muss unbedingt die richtige Höhe haben. Es sollte nur ein geringer Platz zwischen Schultern und Kopfstütze sein. Zu Beginn lieber weniger, da die Kinder oft sehr zusammen sacken beim Ausruhen und Entspannen. Der Sitz bietet 12 Positionen und ist damit perfekt an die individuelle Größe des Kindes anpassbar.

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Verstellbarer Neigungswinkel

Wir alle kennen es: man fährt los und irgendwann schläft das Kind ein. Dann sackt ständig der Kopf nach vorn. Toll finde ich deshalb den verstellbaren Neigungswinkel des Sitzes, der für eine optimale Liege- und Sitzposition sorgt. Rückwärts gibt es fünf Einstellungen, vorwärts drei.Ich kann so ganz schnell den Sitz in eine flachere Position bringen.  Dadurch fällt Mio zum Beispiel beim Schlafen der Kopf nicht ständig nach vorn.

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Energieabsorbierende Schale

Die Schale ist so konstruiert, dass die Aufprallkräfte bestmöglich absorbiert werden und schließt damit den Insassen schützend ein.

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Ab Geburt nutzbar

Wir haben eine Babyschale ab Geburt bevorzugt, dennoch ist der Sirona S i-Size ab Geburt nutzbar, denn dank der vielfach verstellbaren Kopfstütze, des Neugeboreneneinsatzes und dem gut verstellbaren Neigungswinkel sitzt auch ein Baby sicher und geborgen darin.

Fallen dir noch weitere Sicherheitsaspekte ein, die ich in meiner obigen Checkliste vergessen habe? 

Alles Liebe,
Jasmin