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Durch die Geburt eines Kindes geht in der Elternbeziehung sehr viel Harmonie und Nähe verloren. 

Früher waren da nur Ich und Du. Wir waren gut so, wie wir waren. Ergänzten uns perfekt. Ich eher der Frühaufsteher, der den Frühstückstisch deckt, du der leidenschaftliche Koch, der bereits morgens kulinarische Köstlichkeiten zaubert. Du der Tröster und Zuhörer, ich die quirlige Blondine, die für jeden Quatsch zu haben ist. Du wäschst die Wäsche, ich falte sie. Wir schlendern gemeinsam durch den Supermarkt, schauen Stunden lang Filme und hören unsere liebsten Rockbands rauf und runter. Jeder hatte seine feste, selbstverständliche Rolle in unserer Beziehung. Dann wurden wir Eltern und plötzlich wurde unser Rollenmodell völlig über den Haufen geworfen. Rockmusik wurde gegen Einschafmeeresrauschen getauscht und statt Filmabenden liege ich nur müde im Bett, während du die Wäsche machst. Da sind plötzlich Meinungsverschiedenheiten, wo früher keine waren, Streit über Nichtigkeiten und unfaire Worte. Plötzlich ist da ein Kind, dem man gerecht werden will und das unsere ganze Welt auf den Kopf stellt. Das unsere Ehe ins Wanken bringt. Ich will nicht sagen, dass es schuld daran ist, dass wir uns streiten. Aber es ist die Ursache der Veränderung, mit der wir klar kommen müssen. Wir müssen unsere Rollen neu finden, unsere Beziehung umdenken und umstrukturieren, sie neu aufblühen lassen. Eltern sein – und trotzdem Liebende bleiben. 

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Das After-Kid-Dilemma

Ob du es willst, oder nicht, das Leben als Elternteil besteht nicht immer aus Baby kuscheln und perfekten Instagram-Momenten, nicht aus kinderfreien Abenden (schön wär’s!) und Liebesbekundungen. Nein, da bleibt oft die Partnerschaft erst mal auf der Strecke, denn es zählt hauptsächlich das Wohlergehen des Babys. Während ihr früher eng aneinander gekuschelt eingeschlafen seid, liegt nun der Sprössling in eurer Mitte. Beim Abendbrot lacht ihr gemeinsam mit dem Baby und erzählt euch, was es heute tolles Neues gelernt hat, statt tiefsinnige Gespräche zu führen (kein Wunder, Mama kann sich Dank Stilldemenz kaum an ihren letzten Satz erinnern…). Bei zwei Kindern verdoppelt sich all das und ihr habt gefühlt gar keine Zeit mehr für einander. Ihr seid müde, genervt, gestresster und unausgeglichener, denn – wer hätte das gedacht – Zeit für das Lieblingshobby und den regelmäßigen Sport bleibt nur noch selten. Als Mama will man auch mal nur Frau sein und der Mann hat ebenfalls plötzlich ganz andere Aufgaben. Oft ist das das Ehe-Aus, das sich schleichend einstellt. Wenn man als Paar in eine langweilige Routine fällt und keiner einen Schritt auf den anderen zugehen will, ist es schwer, wieder mehr zu einander zu finden. Freunde und Bekannte nicken nur wissend mit dem Kopf und erteilen bescheuerte Ratschläge “Geht doch mal wieder aus!” (Wie denn, wenn das Baby ohne Mama nicht schlafen kann?!) “Habt wieder mehr Sex!” (Wie denn, wenn man immer zu müde dazu ist und by the way die Libido war vor der Geburt auch eine andere!?).

Was Freunde raten, ist lieb gemeint und auch teilweise richtig, aber nicht immer sofort gut umsetzbar. Beziehungen brauchen ein gutes Fundament, regelmäßige Fassadenarbeiten und ein gutes Dach, um beständig zu sein. Stell dir ein Paar vor, und jeder Partner sitzt auf gegenüberliegenden Seiten einer Glasscheibe, einem Fenster. Wie sauber oder schmutzig dieses Fenster ist, stellt den Zustand der Beziehung dar. Zu Beginn einer Beziehung ist das Glas sauber und klar, und Paare setzen sehr viel Energie ein, um das Glas schön und glänzend zu halten. Wenn die Beziehung im Laufe der Zeit wächst, bauen sich Stress und Verantwortlichkeiten auf, und ein Paar genießt zwar die Aussicht, aber nicht auf die gleiche Weise wie zuvor. Das Fenster ist nicht mehr so glänzend, aber die Dinge sind immer noch in Ordnung. Sobald ein Kind geboren ist, wird das Reinigen dieses Fensters häufig die niedrigste Priorität, und es wird immer schmutziger. Irgendwann hat man gänzlich den Durchblick verloren. Aber das muss nicht das Ende sein. Euer Fenster kann wieder sauber werden, ihr müsst es dazu aber regelmäßig pflegen. 

9 wertvolle Tipps, wie du deine Partnerschaft retten kannst

Erkennt, wo ihr steht!

Es ist wichtig, dass ihr beide zugebt und euch eingesteht, dass eure Beziehung gerade nicht so gut läuft. Eine Durststrecke ist ja noch kein Versagen, ihr müsst euch nicht grämen. Aber um an eurem Zusammensein zu arbeiten, müsst ihr diesen ersten Schritt gehen. Wie sagt man so schön? Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung. 

Sprecht euch aus

Nur du weißt, wie es dir mit der aktuellen Situation geht. Klar, wahrscheinlich merkt auch dein Partner, dass es in eurer Beziehung nicht rund läuft, aber er weiß nicht, wie du dich fühlst. Wie auch, er steckt ja nicht in deinen Schuhen. Sucht also unbedingt das Gespräch und teilt eure Gefühle und Gedanken mit. Das mag esotherisch klingen, ist aber wichtig, um eine gemeinsame Basis zu schaffen. Ihr wollt das Fundament eurer Beziehung wieder stärken. Teil eurem Partner also eure Sorgen und Ängste mit und verzichtet dabei auf Vorwürfe. Ich-Botschaften nehmen oft viel Schärfe und Streitpotential aus einer Situation. “Ich fühle mich abends oft müde und erschöpft und wünsche mir mehr Hilfe.” klingt deutlich besser als “Du hast mich schon wieder den ganzen Haushalt allein machen lassen! Es nervt, dass du nie hilfst.”
Du darfst zugeben, dass es anstrengend ist, dass die Kinder anstrengend sind. Jammere, motze und mach deinem Ärger Luft – immer so, dass du deinen Partner dabei nicht verletzt. Aber du wirst sehen, dass es euch nach dem Gespräch besser geht. Wenn all der Ärger raus ist, bleibt nämlich mehr Zeit für konstruktive Überlegungen. 

Zuhören

Es klingt banal, aber wie oft sind wir nicht ganz bei der Sache, weil wir zwei Dinge gleichzeitig tun. Vor allem als Eltern scheint man multi tasking perfektioniert zu haben. Wenn dein Partner mit dir spricht, hör also hin, was er dir zu sagen hat. Achte auf die Worte, die er wählt und du wirst wieder mehr Nuancen wahrnehmen. Ist er vielleicht gerade gestresst? Genervt? Oder ist er glücklich? Lenke das Gespräch nicht auf dich zurück. Wenn dein Partner dir vom stressigen Arbeitstag erzählt, liege ihm nicht mit deinem stressigen Tag in den Ohren, sondern höre ihm erstmal aufmerksam zu. Er wird es wahrnehmen und sich dadurch viel besser fühlen.

Anerkennung geben

Ich weiß, wir alle haben Erwartungen, wie der Alltag laufen sollte. Und ich weiß, dass oft Dinge nicht so laufen, wie sie sollen. Aber ich bin mir sicher, dass jeder Partner einer Beziehung sich (zumindest hin und wieder) Mühe gibt, euch glücklich zu machen und seinen Teil beizutragen. Nimm es nicht einfach hin, wenn dein Partner aufräumt, wäscht, die Kinder bespaßt, die Steuern macht, einkauft oder seine Socken den Wäschekorb legt, statt nur davor. Zeige, dass du die Dinge SIEHST und du dich freust. Sei dankbar. Ein kleiner Satz wie “Danke für’s kochen.” oder “Ich habe gesehen, dass du extra schon den Müll mit runter genommen hast.” kann sehr viel bewirken. Jeder von uns Eltern leistet etwas (also hoffentlich). 

Respektvoller Umgang 

Wenn dein Partner einen Fehler macht, sei nicht direkt auf 180. Ich habe bei mir selbst bemerkt, dass ich meinen Mann oft auf Dinge hinweise, selbst wenn andere zuhören. Das hat ihm kein gutes Gefühl gegeben, natürlich nicht. Sich anzuschreien, den Partner zurechtzuweisen oder anzumaulen ist keine gute Grundlage für eine gute Beziehung. Nimm dir das zu Herzen. Das gilt übrigens auch im Streit. Vorwürfe bringen euch nicht weiter, dienen nur dazu, sich immer weiter hoch zu schaukeln. Sprich stattdessen darüber, wie DU dich fühlst – vorwurfsfrei. (“Es geht mir nicht gut, wenn ich so viel im Haushalt machen muss. Ich schaffe das nicht!”)

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Gemeinsame Zeit schaffen

Wieder einmal auszugehen, einen Kino-Abend zu verbringen oder nett essen zu gehen, ist die erste Idee, die wir haben, wenn wir wieder mehr Zeit mit dem Partner möchten. Aber letztlich bringt euch das nicht unbedingt näher, es ist eher ein schönes Goodie im Alltag. Eltern kann so eine Auszeit außerhalb der eigenen vier Wände zwar gut tun, aber nur wenn sie auch tatsächlich das Bedürfnis danach haben und sie dabei Spaß haben. Es muss immer noch etwas geben, was euch wirklich innig verbindet, um solche Momente wie früher genießen zu können. Mit Kindern ist dieser Punkt aber erst mal oft in Vergessenheit geraten und ihr müsst euch erst wieder an einander herantasten.
Es kann für eure Beziehung sehr viel wertvoller sein, wenn ihr freie Momente wirklich für EUCH nutzt. Verbringt sie nicht damit, den Geschirrspüler auszuräumen oder Wäsche zu waschen – im Haushalt gibt es doch immer noch etwas zu tun. Nein, setzt euch gemeinsam hin, berührt euch und sprecht mit einander. Ich weiß, dass es oft schwer fällt, Themen abseits von Kindern und Arbeit zu finden, aber wenn ihr es schafft, eine gute Unterhaltung zu führen, dann ist das ein guter Anfang. Vielleicht fragt ihr euren Partner auch einfach mal “Wie geht es dir? Kann ich dir etwas Gutes tun? Ist das, was ich tue, wertvoll für dich?” 

Raum für Lust und Erotik schaffen

Sex, ja, ich rede von Sex. Gutem Sex, nicht der zwischen Tür und Angel, bei dem nur zwei Minuten Zeit bleiben bis das Kind wieder dazwischen funkt. Ich spreche von Zärtlichkeit und Leidenschaft.

Oft haben Paare nach der Geburt eines Kindes eine eingeschränkte Sexualität. Das kann viele Gründe haben, häufig ist sie mit der ständigen Müdigkeit des Partners oder mit der fehlenden Libido der Frau zu begründen. Vor allem Frauen haben oft ein Thema, wieder zur alten Lust zu finden. Sie hatten lange ihren Wochenfluss, der Körper ist nicht mehr so fest und ständig kleben irgendwo Essensreste oder Milchkotze. Tja, da fühlt man sich nicht wie eine sexy Frau, die begehrenswert ist, sondern einfach nur schäbig. Lust auf Sex entsteht aber erst dann, wenn wir uns wohl in unserem Körper finden. Da kann ein liebes Kompliment vom Partner schon helfen und unsere Blockade bröckeln lassen. Manchmal braucht es aber auch etwas mehr. Dann hilft es, herauszufinden, welches Bedürfnis jeder Partner eigentlich hat und ob es tatsächlich Lust auf Sex oder eher das Bedürfnis nach Zärtlichkeit ist. 

Kraft tanken

An der Beziehung zu arbeiten kostet Energie und Kraft. Vor allem, wenn es gerade kriselt. Such dir also etwas, woraus du Kraft für dich tanken kannst. Du wirst sehen, dass du dann selbst viel ausgeglichener bist und du wieder gute Gedanken hast. Zu viel Stress und Ärger schlägt sich nämlich oft nicht nur auf die Psyche wieder, sondern macht sich auch physisch bemerkbar. Kopfschmerzen, Übelkeit, Abgeschlagenheit können dann an der Tagesordnung liegen. Und ganz ehrlich, wie willst du deinem Partner ein gutes Gefühl geben, wenn du dich selbst mies fühlst. Überlege also, was dir gut tun könnte, ein heißes Bad, ein gutes Buch, eine Runde joggen, Yoga? Und dann mach es. Schöpfe Kraft und positive Vibes daraus, die sich auf eure Beziehung übertragen lassen.

Anleitung zum Paar bleiben

Bei all diesen kleinen, aber wichtigen Schritten kann euch das Journal Zurück auf Wolke Sieben helfen. Es leitet Eltern dabei an, sich jeden Tag ein paar Minuten positiv mit dem Partner und der eigenen Beziehung zu beschäftigen. Eure Gedanken und Taten schreibt ihr in das kleine Tagebuch und ihr werdet sehen, dass ihr dadurch noch mal viel bewusster das Thema Veränderung und Verbesserung angeht. 

Am besten funktioniert es natürlich, wenn euer Partner das Buch ebenfalls nutzt und ihr euch gemeinsam jeden Tag fünf Minuten Zeit dafür nehmt. Es wäre vielleicht sogar ein schöner Anlass, es eurem Partner zum Valentinstag zu schenken, zusammen mit einer kleinen Botschaft “Lieber Schatz, ich habe bemerkt, dass du dich momentan nicht mehr so wohl in unserer Partnerschaft fühlst, mir geht es ähnlich. Ich liebe dich aber sehr und mir ist es wichtig, dass wir wieder mehr Zeit für uns als Paar haben. Das Buch soll uns helfen, uns wieder einander anzunähern.” Ihr würdet dann zwei Bücher haben, für jeden Partner eins (gibt es hier im Angebot).

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Das Journal soll (Eltern-)Paare über einen Zeitraum von zwölf Wochen begleiten, indem man täglich Ziele setzt und sein Verhalten am Abend reflektiert. Es beginnt mit einer ausführlichen Einleitung zum Thema und gibt dann die Möglichkeit, die aktuelle Situation in der Beziehung zu reflektieren und ihr eine Wunsch-Vorstellung, quasi die perfekte Partnerschaft, gegenüberzustellen. Bei uns sah das in etwa so aus:

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Schließlich setzt man sich Wochenziele. Das kann ein gemeinsames Gespräch an einem Abend in der Woche sein, ein gemeinsames Abendessen, ein Spaziergang, das dürfen aber auch Dinge sein wie “Ich möchte meinem Partner in dieser Woche fünf ehrliche Komplimente machen.”
Jeden Morgen wirst du dir dann Gedanken machen, für was du am Morgen dankbar bist, um einen positiven Start in den Tag zu haben. Dann überlegst du dir, mit welchen Dingen du deinem Partner ganz konkret eine Freude bereiten kannst. Sei es ein liebevoll gestaltetes Frühstück, eine aufmerksame Nachricht vor dem Geschäftsmeeting, dass du ihm die Daumen drückst oder Sex. Deiner Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Letztlich geht es darum, sich wieder mehr mit den Bedürfnissen des Partners auseinanderzusetzen. Was braucht er? Wie kann ich meinen Partner im Alltag unterstützen und ihm eine Freude bereiten. 
Am Abend reflektierst du dann noch mal, was du tatsächlich für deinen Partner getan hast und schreibst außerdem auf, was er für DICH getan hat. So verlierst du auch seine Bemühungen nicht mehr aus den Augen. Am Ende jeder Woche gibt es konkrete Wochenfragen, die du ehrlich beantwortest und die dich noch mehr zum Nachdenken und Umdenken anregen sollen. 
Du siehst, es geht um ein achtsames Miteinander. Um mehr Zeit für und mit dem Partner. Um Aufmerksamkeit im Alltag. Und um euer beider Bedürfnisse. Niklas Löwenstein, der Autor von Lovomi und selbst Familienvater mit einst den selben Problemen, hat mit dem Journal genau ins Schwarze getroffen. 

Wir haben uns vorgenommen, an unserer Beziehung zu arbeiten. Denn auch wenn wir nicht kurz vor dem Beziehungsaus stehen, ist es meiner Meinung nach sinnvoll, die Liebesbeziehung wieder mehr in den Fokus zu rücken. Es ist nicht leicht gewesen, zuzugeben, dass es bei uns in einigen Punkten besser laufen könnte und dass Liebe allein nicht ausreicht, um eine Partnerschaft aufrecht zu erhalten. Wir stammen beide aus geschiedenen Ehen und wissen daher, wie schrecklich es sich als Kind anfühlen kann, wenn man eine gescheiterte Beziehung miterlebt. Das möchten wir für uns nicht, weshalb wir frühzeitig am gemeinsamen Miteinander arbeiten wollen.

Wir haben in den letzten beiden Wochen unsere Energie und Kreativität darauf fokussiert, wieder liebevoller mit dem Partner umzugehen. Wie haben wir das geschafft?

Nun, erstmal halt es, dass wir uns ausgesprochen haben. Dann haben wir das Journal genommen und uns intensiv Gedanken darüber gemacht, welche Punkte wir verbessern möchten und täglich fünf Minuten fürs Ausfüllen investiert. Und wisst ihr, was passiert ist?

Ich habe Niklas ganz anders wahr genommen. Ich glaube, dass er im Endeffekt gar nicht so viel verändert hat, also doch, Kleinigkeiten. Aber im Grunde hat er vorher schon so viel für mich getan und ich habe es oft im Alltagsstress kaum noch wahrgenommen. Kleine Erledigungen, am Wochenende mal eine Stunde Zeit nur für mich und abends hat er manchmal die Kinder ins Bett gebracht. Teilweise waren diese Dinge für mich selbstverständlich, aber mir fiel nun auf, dass ich ihm dafür viel zu wenig Wertschätzung entgegen bringe. 

Und noch etwas fiel mir auf: ich habe mich selbst wieder mehr bemüht. Habe abends meine Arbeit ruhen lassen, in der ich aufgehe und die ich tagsüber nur schwer erledigen kann, und habe mir bewusst Zeit für meinen Mann genommen. Ich habe beim Einkaufen seine Lieblingswurst gekauft und ihn mit einem leckeren Abendessen nach der Arbeit empfangen. Wir haben Gespräche geführt – wirkliche echte Gespräche über UNS, nicht die Kinder.

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Ja, ich würde sagen, wir sind bereits jetzt schon wieder mehr zusammengewachsen und das fühlt sich wahnsinnig gut an. Noch zehn Wochen wird uns das Buch ganz intensiv begleiten und dann werden wir auf und selbst gestellt sein. Aber ich bin mir sicher, dass wir im Sommer eine ganz andere Beziehung führen werden als zum jetzigen Zeitpunkt. Und darauf freue ich mich. 

So und nun Hand auf’s Herz: seid ihr noch frisch verliebt, wie eh und je und alles läuft rund, oder wünscht ihr euch an manchen Punkten eurer Partnerschaft wieder mehr Innigkeit? Was tut ihr dafür, um euch nicht aus den Augen zu verlieren?

Alles Liebe,

Jasmin