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Familienhotel im Hochschwarzwald: Der Feldberger Hof

Egal, ob man viel oder wenig Budget zur Verfügung hat, wenn man als Familie Urlaub plant, dann möchte man möglichst den Bedürfnissen aller Familienmitglieder gerecht werden. Familienhotels in Deutschland gibt es einige, aber wir wollten eins, das genau das bietet, was wir als Familie uns wünschen. Bei uns gehen die Vorstellungen innerhalb der Familie teilweise weit auseinander. Ja, gutes Essen und weiche Betten müssen vorhanden sein, da sind wir uns alle einig. Aber während Niklas damit zufrieden ist, einfach die Seele baumeln zu lassen, brauche ich etwas zu tun, ich bin eher Team Action. Wenn ich zu lange an einem Ort bin, dann fällt mir nämlich schon mal die Decke auf den Kopf – Entspannung fällt mir dann schwer. Und die Kids? Die sind eigentlich überall glücklich, aber so langsam merke ich, dass Samuel gewisse Vorlieben entwickelt. Tiere liebt er beispielsweise, während er um alles was mit Höhe zu tun hat, sei es ein zu hohes Klettergerüst, ein Sprungturm im Schwimmbad oder ein Hochseilgarten, eigentlich einen großen Bogen macht. Ihr seht, es ist sinnvoll, sich vorher Gedanken zu machen, was man eigentlich im Urlaub möchte und auf was man vielleicht verzichten kann. Deshalb sind unsere Urlaube auch immer eine gute Mischung aus Entspannung und Unternehmungen,möglichst kindgerecht und bislang immer ein voller Erfolg.

Familienhotels in Deutschland finden

Zuletzt half uns familotel bei der Auswahl unseres Urlaubsziels. Die Hotelkooperation Familotel vermittelt Familien eine passende Ferienunterkunft, die ganz auf die Bedürfnisse und Wünsche der einzelnen Familienmitglieder abgestimmt ist. Dabei hat man die Wahl zwischen 60 Hotels in fünf Ländern (Deutschland, Österreich, Schweiz, Südtirol und Ungarn). Das tolle daran ist, dass man sich nicht alle 60 Hotels ansehen muss, um etwas Passendes zu finden, sondern man kann auf der Website nach den verschiedensten Kategorien filtern und erhält dann Vorschläge für einen Urlaubsort. Kategorien sind dabei nicht nur Verpflegungsart und Austattungsmerkmale (man könnte beispielsweise nach einem Hotel mit All-Inclusive Leistung und Austattung wie WLAN, beheiztes Hallenbad, Schwimmschule und Co. suchen), sondern auch übergeordnete Kategorien wie Reiterferien, Winterurlaub, Urlaub mit Baby /Teens, Wellnessurlaub. Durch die Möglichkeit des Filterns erhält man schon eine sehr spezifische Auswahl, bei der man sich dann für ein tolles Angebot entscheiden kann.

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Ein Familienhotel in Deutschland finden mit familotel

Alle Häuser, die bei Familotel aufgenommen werden, müssen die Schöne-Ferien-Garantie erfüllen und werden darüber hinaus nach einem eigens eingeführten Bewertungssystem, den Familotel Kronen, bewertet. Die Schöne-Ferien-Garantie beinhaltet zertifizierte Standards, die für einen gelungenen Familienurlaub sorgen sollen. Dazu gehört das Thema Sicherheit, eine kindgerechte Ausstattung, sowie Kinderbetreuung und einiges mehr. Eine detaillierte Beschreibung erhältst du hier. Bei der Kronenklassifizierung handelt es sich nicht um die Sterne, die ein Hotel besitzt, sondern um ein individuelles Bewertungssystem, das sich auf familienfreundliche Angebote, wie beispielsweise die Anzahl der Betreuungsstunden bezieht. Welche Bewertung für welche Leistung abgegeben wird, kannst du im Detail hier nachlesen.

An oberster Stelle steht für Familotel, dass Familien rundum glücklich sind und jung und alt ihren Spaß und Erholung haben, weshalb jedes Hotel, das zum Verbund gehört eine Betreuung von mindestens 32 Stunden an fünf Tagen die Woche bietet – kostenlos. Die Mitarbeiter werden übrigens pädagogisch geschult und regelmäßig weitergebildet. Ich weiß also, dass ich mein Kind dort in gute Hände gebe, wenn ich die Betreuung in Anspruch nehme und das ist mir sehr wichtig.

Wir haben einen der Familotel Mitgliedsbetriebe, den Feldberger Hof, auf Herz und Nieren getestet und nehmen dich nun ein bisschen durch unseren Aufenthalt mit. Unsere Auswahlkriterien waren übrigens:
– Urlaubsregion Deutschland
– All-Inclusive Verpflegung
– Kinderbecken
– Beheiztes Schwimmbad
– spezialisiert auf Urlaub mit Baby
– Reiten soll möglich sein / Streichelzoo
– Winterurlaub
– Sauna / Wellnessbereich

Das Familienhotel Feldberger Hof

Nachdem wir bereits in verschiedenen Familienhotels geurlaubt haben, waren wir sehr gespannt auf das tolle Angebot des Feldberger Hofs. Direkt vorab möchte ich hier auf die Hochschwarzwaldcard verweisen, die jeder Besucher ab mind. zwei Nächten Aufenthalt erhält und mit der man nicht nur die Skilifte am Feldberg kostenlos nutzen kann, sondern auch freien Eintritt in die Fundorena hat und freie Eintritte oder Ermäßigungen in Attraktionen der Region bekommt. (Was diese Angebote beinhalten, kannst du im Detail hier nachlesen.) Daher lockt der Feldberger Hof mit seiner direkten Lage an der Ski-Piste auch zahlreiche Ski-affine Familien an.
Sollte man einen Ski-Urlaub dort planen, findet man selbstverständlich einen Skikeller im Hotel und Skischulen mit Ausrüstungsverleih in der Nähe vor.

Natürlich erfüllt der Feldberger Hof als vier-Sterne-Hotel, so wie alle Familotels, die Schöne-Ferien-Garantie und hat außerdem im Bewertungssstem ganze fünf Kronen und somit die beste Bewertung erhalten.

Der erste Eindruck

Der erste Eindruck ist bekanntlich sehr wichtig und entscheidet für mich im Grunde darüber, ob ich mich an einem Ort wohlfühlen kann und ob es damit ein guter Urlaub wird. Dass die Spannung also sehr groß war, als wir auf den Feldberg, die Serpentinen hinauf, fuhren, brauche ich also wohl nicht extra zu erwähnen.

Am Ankunftstag kamen wir aufgrund von Verkehrschaos und Zwischenstopp bei Uroma gerade noch rechtzeitig zum Abendessen an, allerdings war der erste Eindruck des Speisesaals nicht ganz so positiv wie erhofft, denn die Gläser waren bereits aufgebraucht und Kinderbesteck ließ sich auch keines finden. Dafür war die Auswahl am Buffet trotz später Uhrzeit noch recht groß und wir wurden alle satt, nicht zuletzt durch die Variationen an Nachtisch, die wir natürlich alle probieren mussten. Das geräumige Zimmer machte einen sauberen und gemütlichen Eindruck, die Einrichtung war kindgerecht bunt in rot und grün. Samuel fühlte sich direkt wohl und hüpfte auf dem Sofa herum. Neben dem Elternschlafzimmer fanden wir noch einen zweiten Raum mit Stockbetten und ein Baby-Gitterbett vor – super für die Kids (und für die Eltern, die gern ihre Ruhe beim Schlafen haben). Wir haben die Kids trotzdem mit zu uns ins Bett genommen, da wir auch im Urlaub Familienbett praktizieren. Super war dafür der große blickdichte Vorhang an der Glastür zum Schlafzimmer, so war es schön dunkel im Raum. Schade war nur, dass es kein Fenster im Schlafraum gab und die Luft dann morgens ziemlich verbraucht war – dennoch haben wir geschlafen wie auf einer weichen Wattewolke.

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Die Zimmerausstattung

Die Zimmerausstattung ließ eigentlich nichts zu wünschen übrig. Neben einer Sitzecke gab es noch eine Sofaecke zum Fernsehen, eine kleine Küche und ein kleines aber feines Badezimmer mit Wellnessdusche. Absolute Badeliebhaber würden höchstens eine Badewanne vermissen. Etwas schade fanden wir es allerdings, dass in der Küche zwar eine Kaffeemaschine stand, aber der benötigte Kaffee fehlte. Wer möchte, kann sich aber am Automaten im Speiseraum einen Kaffee besorgen.

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Sonst war wirklich von A wie Auflage für den Wickeltisch über W wie Windeleimer und Z wie zweites Zimmer als Schlafraum für die Kinder alles vorhanden, was man so benötigt. Morgens konnten wir uns alle also gemeinsam ganz gemütlich fertig machen, eine Wickelstation gab es nämlich ebenfalls im Zimmer und im Bad auch ein Kinderwaschbecken inklusive Hocker. Das fand vor allem Samuel toll, weil er sich damit fast komplett ohne Hilfe anziehen und fertig machen konnte.

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Kulinarische Verführungen?

Anschließend genossen wir ein reichhaltiges Frühstück mit riesiger Auswahl – es gibt wirklich alles, was das Urlauberherz begehrt, von frischen Waffeln und Müsli über Ei mit Speck und Weißwürsten bis hin zu Brötchen, Aufschnitt und Obst.

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Auch zwischen den Freizeitaktivitäten – es gibt übrigens jeden Morgen ein kleines Programmheft, in dem man die tagesaktuellen Nachrichten sowie das Angebot für Groß und Klein nachlesen kann – haben wir uns immer wieder zu den Essenszeiten am abwechslungsreichen Buffet gestärkt (man kann aber auch wahlweise à la carte essen, dann wird einem eine Auswahl des Buffets am Tisch serviert).
Leider kam es häufig vor, dass das Geschirr nicht vollständig von den Essensresten gesäubert war, was ich persönlich wirklich eklig finde. Das kann ein vier Sterne Hotel definitiv besser. Dennoch gab es eine große Auswahl an Speisen, Variationen von Salaten, Nachtischen und Suppen, sowie verschiedenste Beilagen und Fleisch- beziehungsweise Fischgerichte. Da kann man wirklich nicht meckern, es war immer etwas dabei, das uns schmeckte und die Kinder glücklich machte. Der große Hauptspeisesaal war aber doch recht wuselig und laut, ich empfehle daher, sich in den Speisesaal zu verkriechen, der etwas um die Ecke gelegen ist und bei dem man einen kurzen Laufweg zum Buffet in Kauf nimmt. Dort lässt es sich in deutlich ruhigerer Atmosphäre sitzen.

Für Kinder gibt es außerdem Kindergeschirr und Einweglätzchen, ebenso wie verschiedene Ausführungen von Kinderstühlen, so dass die Kleinen bequem mit am Tisch sitzen können. Lediglich das Kinderbesteck haben wir vermisst.

Kinderbetreuung und Freizeitangebot

Anschließend wollten wir uns den Kinderbereich ansehen. Wichtig zu wissen ist hier: wenn man die Kinder in der Kinderbetreuung abgeben möchte, muss man unbedingt einen Tag vorher Bescheid sagen und sie (unverbindlich) anmelden. Ohne Anmeldung können die Kinder das Betreuungsangebot sonst nicht wahrnehmen. Wir haben uns daher am ersten Tag auf das tolle Schwimmbad mit Kleinkind und Babybereich konzentriert und den Kletterpark im Hotel genutzt.

Das Schwimmbad ist wirklich schön, wenn man vom Eingangsbereich mal absieht, der etwas von öffentlichem Hallenbad Flair hat. Es gibt drei Schwimmbecken, davon eins mit Babyrutsche und das andere hat ganz viele tolle Dinge zum Entdecken. Ein richtiger Wasserspielplatz Indoor sozusagen. Und schließlich gibt es auch ein großesSchwimmbecken mit Regentor, das hat meine Jungs ganz besonders fasziniert. Um Schwimmhilfen und Handtücher, sowie Bademäntel und Wasserspielzeug braucht man sich übrigens nicht zu kümmern, das findet man alles vor Ort.

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Natürlich ließen wir es uns nicht nehmen und sind am zweiten Tag zur Skischule marschiert, wo wir uns für alle eine komplette Skiausrüstung geliehen haben. Ich gebe zu, dass ich eigentlich nicht wirklich damit gerechnet habe, dass Samuel sich tatsächlich auf die Skier stellt und dann sogar damit den Berg runter saust. Aber wie du sehen kannst, hatte er absolut keine Scheu und den Spaß seines Lebens. (Und ich am nächsten Tag Muskelkater vom Berg rauf Schleppen.)

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Niklas und ich haben dann später sogar die Kinderbetreuung in Anspruch genommen, so dass wir selbst eine Runde gemeinsam fahren konnten. Das Wetter war leider nicht so der Hit, aber Spaß hat es trotzdem gemacht. Samuel hatte – entgegen meiner Erwartung aufgrund der Kita-Situation – absolut keine Probleme in der Kinderbetreuung zu bleiben. Vermutlich, weil das Angebot vielfältig und bunt war. Die Kinder sind in der Betreuung übrigens nach Altersgruppen aufgeteilt und so waren unsere beiden Kinder in der U3-Gruppe untergebracht, in der auch weniger Kinder sind. Wir hatten ein sehr gutes Gefühl, was die Betreuung angeht und als wir die Kinder abholten, waren beide auch sehr zufrieden und glücklich.

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Natürlich wollten wir noch unbedingt die Fundorena ausprobieren, wurde diese doch extra für noch mehr Action neben dem Hotel errichtet. Dort kann man Eislaufen, Trampolin springen und mehrere Parcours im Hochseilgarten absolvieren. Dank Schwarzwaldcard auch alles kostenlos.
Da Niklas und Samuel beide von Höhe nicht sonderlich begeistert sind (und Mio sowieso noch zu klein für solche Angebote ist), haben es sich die Männer im Trampolinpark gemütlich gemacht und sind dort ihre Runden gehopst, während ich mich über ihren Köpfen durch die Stationen des Hochseilgartens arbeitete. Man bekommt dafür eine kleine Einweisung und natürlich die passende Ausrüstung. Ich habe mich bis zum schwersten Parcours durchgearbeitet und bin vor allem vom Design absolut begeistert. Alles war auf die Lage der Fundorena auf dem Feldberg abgestimmt und so balancierte ich über Snowboars, stieg durch Gondeln und vieles mehr. Ich hatte richtig Spaß!

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Leider waren sowohl Reiterhof, als auch der Streichelzoo in Winterpause, was wirklich schade war, weil Samuel sich so sehr auf die Tiere gefreut hatte. Ich empfehle, solche Dinge vor der Buchung abzuklären und sich genau über das Saisonangebot zu informieren, um eine Enttäuschung zu vermeiden. Aber nichts desto trotz hatten wir riesigen Spaß und vor allem niemals Langeweile und das ist ja schließlich die Hauptsache, oder?

Abends fielen wir allesamt hundemüde in unser weiches großes Bett.

Bist du neugierig geworden?

Wenn du neugierig auf die Familotel Angebote geworden bist, dann kannst du dir hier ganz unverbindlich den Katalog anfordern, in dem du Infos rund um Pauschalangebote findest und einen Reisegutschein im Wert von 25€ (ab sieben Übernachtungen einlösbar).

Wenn wir künftig ein familienfreundliches Hotel suchen, werden wir auch immer mal bei Familotel reinschauen, um dort vielleicht das richtige Angebot zu finden.

Alles Liebe,
eure Jasmin

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Familotel.

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