Schwanger fliegen? >> Schwangerschaftswoche 29 und 30

Ich bin in dieser Schwangerschaft bereits ein Mal schwanger geflogen und hatte keinerlei Probleme. Zugegeben, das war noch ziemlich am Anfang der Schwangerschaft und gerade einmal kurz nach dem positiven Test. Damals ging es von Bangkok zurück nach Köln – 12 Stunden Flug mit glücklicherweise sehr viel Beinfreiheit. In der letzten Woche ging es für mich nach Berlin und da mir die Strecke mit dem Zug oder Aut zu weit war, bin ich kurzerhand geflogen. Nur Handgepäck und dafür ein relativ großer Babybauch – das wird schon, dachte ich. Tatsächlich war es dann aber doch ganz schön anstrengend für mich un die Kugel.

Baby Bump Update,


Schwangerschaftswoche 29 und 30

SO GROSS WIE…

Laut meiner App müsste das Baby nun fast 40 Zentimeter groß sein und ungefähr ein Kilogramm schwer. Verrückt, bis vor kurzem war es doch gerade einmal ein winziger Punkt in meiner Gebärmutter und nun ist es schon ein richtiges Baby mit Haaren, das die Augen öffnen kann, Geräusche wahrnimmt und Schluckauf bekommt.

KINDSBEWEGUNGEN.

Ich glaube Baby-Avocado möchte gerne eine Karriere als Karatekid starten. Morgens werde ich geweckt… PAM! Mama! PAAAAMMM! Zack, habe ich schon drei weitere Tritte in die Rippen bekommen. Ihr seht also, Avocado hat starke Beinchen und wohl auch einen starken Willen. Ich bin sehr auf das Baby gespannt! Ob es wohl außerhalb von Mamas Kinderstube immer noch so aktiv sein wird?
Im Flugzeug habe ich Baby auch ziemlich heftig gemerkt. Es hat gestrampelt und fand es so hoch oben in der Luft irgendwie etwas komisch. Mir selbst war zudem übel, dabei habe ich sonst noch nie mit Reiseübelkeit zu kämpfen gehabt. Tatsächlich freue ich mich eigentlich jedes Mal auf einen Flug und finde es total aufregend, wenn sich die Maschine in die Luft hebt und mich dabei fest in ihren Sitz drückt. Ich hoffe, dass das Gerumpel im Bauch kein schlechtes Omen war und Baby-Avocado später mal genau so ein gemütlicher Travelbuddy wird wie unser Samuel.

KÖRPERGEFÜHL.

Mein aktuelles Gewicht beträgt 60,7 Kilogramm bei einem Bauchumfang von 93 Zentimetern. Ich finde das völlig in ordnung, habe ja bereits in den vorangehenden Schwangerschaftsupdates erwähnt, dass ich bei Samuels Schwangerschaft viel mehr wog. Insgesamt habe ich nun also ziemlich genau fünf Kilogramm zugenommen. Ich fühle mich toll. Wirklich. Mein Bauch gefällt mir, ich gefalle mir. Meine Haare fetten erst nach einigen Tagen ohne Wasser, meine Haut ist rein. In Sachen Look habe ich wirklich nichts zu meckern. Diesmal fühle ich mich richtig schön schwanger, nicht wie in der Schwangerschaft mit Samuel einfach nur dick. Ja, und ich finde man darf das auch ruhig mal zugeben. Einzig mein Kleiderschrank gibt nicht allzu viel her, um das tolle Aussehen abzurunden. Aber da werde ich sicherlich sobald es etwas wärmer wird auch kreativer. Ich liebe es nämlich, den Babybauch in Kleider und Röcke zu hüllen, obwohl ich eigentlich lieber #teamjeans bin! Also, lieber Sommer, komm’ doch bitte bald, ja? In Berlin habe ich übrigens die Chance genutzt und bin direkt im langen Maxikleid geflogen.

BABYBAUCH.

Puh, so langsam gehe ich wirklich auseinander. Zwar wächst das Bäuchlein diesmal mehr nach vorne als rund herum – von hinten sieht man gar nicht, dass ich schwanger bin, aber durch meine kleine Körpergröße wird der Umfang immer größer. Ich sagte es ja bereits: er ist auf 93 Zentimeter angewachsen. So langsam habe ich wirklich das Gefühl, fast vorne über zu fallen und dabei habe ich ja noch ungefähr zehn Wochen vor mir!

STIMMUNGSBAROMETER.

Meine Launen sind wieder erträglich. Ich glaube aktuell habe ich keine großen Hormonschübe und bin recht gut gelaunt – mal abgesehen von der Tatsache, dass ich mittlerweile recht schnell angestrengt bin. Daher genieße ich die Auszeit abends auf dem Sofa wenn Samuel schläft und Niklas mit etwas anderem beschäftigt ist und lese. Das tut richtig gut. Wann habe ich eigentlich das letzte Mal ohne lange Unterbrechung ein Buch zu Ende gelesen? Das muss ganz schön lange her sein. Diese kleine Auszeit gehört jedenfalls nur mir und hilft, mich zu entspannen. Zugegeben, Niklas muss mich irgendwann hundemüde ins Bett kehren, weil ich mein buch einfach nicht bei Seite legen will. Aber dann schlafe ich wie ein Stein – zumindest, bis ich mich nach der Hälfte der Nacht wie ein Schnitze ein mal auf die andere Seite hiefe. Haha.

WEHWEHCHEN.

Leider haben mich die Kopfschmerzen wieder ereilt. Vielleicht liegt es daran, dass ich in den letzten Tagen doch recht viel um die Ohren hatte. Eigentlich weiß ich, dass Stress mir immer aufs Gemüt schlägt und dann die fiesen Kopfschmerzen und Migräneattacken hervorrufen. Aber ich kann einfach nicht still sitzen. Ich hab’ nun mal Hummeln im Po und bin am liebsten auf Achse. Zu Hause fällt mir nämlich ganz schnell die Decke auf den Kopf und dann sollte man sich besser nicht in einem Raum mit mir aufhalten. Ups.

LECKERMÄULCHEN UND NASCHKATZE.

Das Naschen habe ich wirklich reduziert in den letzten Tagen. Vielleicht liegt es am Sodbrennen, das mir so gar keine Lust auf Essbares macht, ich weiß es nicht. Aber was es auch immer ist, das mich vom Naschen abhält – ohne Gummitierchen und Chips lebt es sich jedenfalls auch ganz gut.

NEUZUGÄNGE.

Es sind sowas von obersüße Partnerlooks für die beiden Kinder hier eingetrudelt. Hach, ich sag’ es euch. Wenn ich nur daran denke, wie Samuel und sein Geschwisterchen darin aussehen werden, dann wird mir ganz warm ums Herz und ich wünschte, dass ich Baby lieber heute noch als morgen im Arm halten darf. Aber natürlich geht das nicht. Besser ist es, Baby-Avocado lässt noch eine Weile auf sich warten und uns damit ausreichend Zeit, endlich mal das Kinderzimmer umzugestalten. Das haben wir nämlich immer noch nicht in Angriff genommen, hoppla. Ich verbringe meine Zeit bislang lieber auf Seiten mit süßer Kindermode und will das Zimmer noch gar nicht babytauglich machen – schließlich hoffen wir immer noch auf eine neue Wohnung vor der Geburt.

MEIN PERSÖNLICHER GLÜCKSMOMENT.

Ihr werdet lachen, aber das war, als ich wieder festen Boden unter den Füßen hatte und Niklas mich in die Arme schloss. Der Flug von Berlin zurück nach Köln war mit der Murmel super anstrengend und ich war erst zu Hause, als Samuel bereits tief und fest schlief. Niklas hat mir dann die Couch gemütlich her gerichtet und ich konnte mich ausruhen. Zusammen mit einer Tasse Tee und einer liebevollen Umarmung war das ein sehr schöner Moment – über den sich auch unser Baby doll gefreut hat und im Bauch ganz fest strampelte.

Alles Liebe,
eure Jasmin

 


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