Kleine Helfer und Überlebensgadgets für die ersten Wochen mit Baby

Kleine Helfer und Überlebensgadgets für die ersten Wochen mit Baby

 

In meiner ersten Zeit als Mama haben mir viele kleine Dinge durch meinen Tag geholfen. Ich schreibe bewusst nicht Alltag, denn der hat sich auch nach den ersten Wochen mit Baby noch nicht so richtig eingestellt. Zum einen bedingt dadurch, dass mein Mann und ich beide studieren und momentan Semesterferien haben – hooray!!! – aber auch weil unser Samuel noch keinen Rhythmus hat. Ich stille also nach Bedarf und wir haben (noch) keinen geregelten Tagesablauf, sondern schlafen mal aus, mal unternehmen wir was und mal haben wir feste Termine.
Jetzt bin ich etwas abgeschweift. Jedenfalls haben mir einige Produkte sehr durch die ersten Wochen geholfen.

1. Still-Helferlein

Vor allem in der anfänglich schwierigen Phase des Stillens konnte ich auf vier wesentliche Dinge nicht verzichten.
Zunächst möchte ich das für mich und das Kind wohl wichtigste Produkt erwähnen: Stillhütchen. Ohne sie wüsste ich nicht, ob ich nicht verzweifelt wäre. Ich habe die Stillhütchen von avent benutzt. Sie sind schmetterlingsförmig aufgebaut, so dass das Baby während des Saugens mit Kinn und Näschen meine Brust berührt. Die Hütchen waren nicht nur bei einer wunden Brustwarze eine große Erleichterung, sondern halfen auch meinem Baby an der viel zu vollen Brust zu trinken. Denn wenn die Brust sehr prall ist, kann das Kind die Brustwarze nicht vollständig in den Mund nehmen und dadurch nicht richtig saugen. Das Hütchen dient in diesem Fall als „Verlängerung“ der Brustwarze und erleichtert somit die Nahrungsaufnahme.
Helferlein für die ersten Wochen mit Baby
Neben den Hütchen haben mir aber auch die Multimam-Kompressen bei einer wunden Brustwarze sehr geholfen. Diese legt man einfach nach dem Stillen auf und das Gel kühlt die entzündete Stelle. Da man sie mehrmals verwenden kann, habe ich sie nach Gebrauch wieder in den Kühlschrank getan.
Ebenso hilfreich war die Brustwarzensalbe von Lansinoh (alternativ tut es aber auch die billige Salbe von der dm oder rossmann Eigenmarke). Man kann auch gut ein bisschen Heilwolle mit in den BH auf die Brust legen. Das darin enthaltene Wollfett unterstützt die Heilung der gereizten Brustwarze. (Man kann Heilwolle übrigens auch super für einen wunden Po beim Baby benutzen – einfach ein bisschen davon in die Windel geben!)

2. Beautyprodukte für die ersten Wochen mit Baby

Ab und an war mir ein Trockenshampoo ganz nützlich. Für eine Dusche hatte ich immer Zeit, aber meine Haare zu waschen und zu trockenen dauert wirklich, da ich sehr viel Haar habe. Da bin ich mindestens eine ganze Stunde im Bad. Verständlich, dass ich dafür nicht immer Zeit finde. Also habe ich auch ab und zu auf mein bewährtes Trockenshampoo zurückgegriffen.
Schlaflose Nächte? Tiefe Augenringe? It’s all about the concealer! Ich habe dafür den Mac Concealer benutzt in einer für mich passenden Farbe, natürlich hat da jeder eine andere 🙂 Ich finde, er deckt wirklich gut ab. Ja, er ist etwas teurer, aber mein Döschen hält nun schon seit 2 (!!!) Jahren (ich glaube ich habe etwas über 30 Euro dafür bezahlt!) – und ich nutze ihn fast täglich, ausgenommen von Couch-lümmel-Tagen zu hause.

3. Omsnomsnoms

Meine Hebamme hat mir sieben Stillmahlzeiten am Tag empfohlen (natürlich sin das dann relativ kleine Mengen, jedoch sehr gut über den Tag verteilt – Morgensnack, Frühstück, Vormittagssnack, Mittagessen, Nachmitagssnack, Abendessen, Abendsnack). Wenn man wieder keine Zeit war, um Essen zuzubereiten (Baby ist hungrig, hat dann Bauchschmerzen und möchte danach bespaßt werden), habe ich ein paar kleine Snacks immer griffbereit gehabt. Alle davon kann man auch als einarmiger Pirat genießen (Tütensuppe zB auch mit Strohhalm)!

Müsliriegel, Wraps, Nüsse, Sandwiches, Tütensuppe, Waffeln, ….

4. Sleep, baby, sleep ….

Ein paar nützliche Einschlafhilfen habe ich genutzt, falls unser Baby mal nicht so gut in den Schlaf fand (das kam glücklicherweise nur sehr selten vor – ich weiß, alle werden mich jetzt dafür hassen).
Am liebsten schläft unser kleiner Mann tagsüber in seiner nonomo. Das ist eine Babyfederwiege – es gibt diese tollen Dinger aber auch von anderen Herstellern. Wenn er darin einmal aufwacht und sich bewegt, schaukelt ihn die Wiege durch die Federung automatisch wieder an und oft findet er dadurch allein wieder in den Schlaf. Außerdem schmiegt sich die Hängematte an den Körper des Babys an und gibt ihm somit ein Gefühl der Geborgenheit.
Baby Nonomo
Zu Anfang haben wir Samuel aber auch mal nachts gepuckt. Eigentlich mehr, um es mal auszuprobieren und ihm das Gefühl von der Enge im Mutterleib noch ein bisschen zu geben. Vor allem, wenn als er noch etwas schreckhaft war, hat er darin gut geschlafen (Pucksack von swaddle me, alternativ Pucktücher).
Unser Tragetuch hat ebenfalls nützliche Dienste erwiesen – nicht zuletzt, als ich ca vier Wochen nach der Geburt eine wichtige Prüfung hatte, zu der ich ihn mitnahm und Samuel natürlich idealer Weise während der Prüfung schlafen sollte. Wenn wirklich gar nichts mehr half (zum Beispiel während eines Schubes) und er nur quengelte, packte ich ihn in das Tuch und er schlief meist innerhalb von Sekunden ein. Vermutlich durch die unwahrscheinlich große Nähe und meinen Herzschlag, den er so direkt hören konnte.
Unser Tragetuch
 Und last but not least: unsere heiß geliebte „Schildi“:
Die Schildkröte von cloud B ist unsere Nr 1 Entspannungshilfe – auch für uns selbst (hatte das Ding sogar zur Geburt im Kreißsaal mit). Sie wirft Wellen in einem Blauton an die Wand (Helligkeit verstellbar) und kann auf Knopfdruck wenn man möchte ein Meeresgeräusch abspielen oder auch eine Entspannungsmusik (laut und leise Regler vorhanden). Um zur Ruhe zu kommen, ist die Schildi genau das Richtige. Sie schaltet sich automatisch nach 30 Minuten ab. Wir lieben sie heiß und innig!
Vielleicht hilft euch das ein oder andere Gadget und schenkt euch ein bisschen mehr Lebensqualität für die ersten Wochen mit Baby.

 

Alles Liebe,
eure Jasmin

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  1. Unknown sagt:

    Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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