Wochenbettimpressionen >> Wenn das Newborn Shooting (fast) schief läuft

Die Geburt eines Babys ist ein prägender Moment und die Zeit danach so wundervoll, so warm. Das Baby so zart und zerbrechlich. Und viel zu schnell wird man aus dieser wattigweichen Babyblase gerissen. Deshalb war für uns schnell klar, dass wir die ersten Tage mit Neugeborenem ganz besonders intensiv genießen wollen. Und auch, dass wir ein Erinnerungsstück an die Zartheit unseres Babys haben wollen. Wir entschieden, uns auf die Suche nach einem Fotografen zu machen. Das fand ich ehrlich gesagt aber gar nicht so einfach, gibt es doch Fotografen wie Sand am Meer – aber nicht unbedingt genauso viele, die unseren Wünschen entsprechen. Wir haben unser goldenes Sandkorn gefunden – Oder eher zwei! Ich bin dann nämlich bereits in der Schwangerschaft auf Angela und Ole gestoßen, und nach kurzem herzlichen Mailkontakt verabredeten wir uns für ein erstes Kennenlernen. Ich finde nämlich, dass bei einem Fotoshooting vor allem die Chemie stimmen muss, schließlich möchte man entspannt shooten und dabei so sein können, wie man eigentlich immer ist. Und ganz besonders wenn es dabei um mein neugeborenes Baby geht möchte ich eine ruhige wohlige Atmosphäre.

Angela lud uns also zu sich und Ole ins Studio ein und wir wussten schnell: das passt. Auch der ungefähre Entbindungszeitraum passte für die beiden und so verblieben wir, dass ich mich melden würde, wenn unser Baby geboren ist. Und wir verabredeten uns noch vorher ganz spontan für ein Babybauchshooting. Einige Bilder habe ich bereits davon gezeigt. Ihr erinnert euch vielleicht an das wallende Kleid in mintgrün, das ich am Rheinufer über der dicken Babybauchkugel trug?

Wahnsinn, dass da wirklich mal unser Junibaby drin schlummerte, oder? Übrigens ließen wir uns offen, ob Angela für das Newbornshooting zu uns nach Hause kommen soll (Ja, das bietet sie wirklich an! Sie bringt dann alles nötige Equipment mit und sogar passende Accessoires! Toll, oder?) oder ob wir mit dem Baby ins Studio fahren würden.

Schließlich war unser Baby da, Mio, ein kleiner Bub. Ich schrieb Angela und sie legte direkt passende Accessoires bereit. Wir entschieden uns für ein Shooting bei ihr im Studio, weil unser Wohnzimmer einfach sehr klein und dunkel ist. Ich hatte Sorge, dass die Bedingungen für schöne Fotos nicht optimal waren. Also packte ich meine drei Jungs ein und wir fuhren nach Ehrenfeld zu Angela und Ole, wo wir dann mit Kaffee, Tee und Keksen und einer herzlichen Umarmung empfangen wurden. So lieb!

Samuel war kurz vor der Ankunft im Kinderwagen eingeschlafen und Niklas drehte drehte deshalb noch ein paar Runden um den Block mit ihm, so dass wir mit Mio in aller Ruhe starten konnten. Hätte ich da gewusst, wie sehr ich an diesem Tag noch verzweifeln würde, hätte ich wohl auf dem Absatz Kehrt gemacht.

Ich stillte Mio, so dass er schläfrig wurde – aber der wollte leider so gar nicht wie wir. Ohne meinen Körperkontakt wollte er nicht schlummern. Wir versuchten alles mögliche (ohne Erfolg) – bis Niklas mit einem hellwachen Samuel vor der Tür stand.

Also: Planänderung. Erst die Geschwisterbilder. Aber ich sag’s euch, es war wie verhext. Während Samuel zu Hause regelrecht an Mio klebte und ihn ständig auf den Arm nehmen wollte, fand er das alles plötzlich doof – oder alles andere im Studio interessanter. Jedenfalls wollte Samuel sein Brüderchen nicht in den Arm nehmen oder streicheln, sondern hat lieber die Einrichtung begutachtet.

Zwischenzeitlich bin ich wirklich fast verzweifelt, hatte ich mir doch süße Geschwisterfotos mit den beiden gewünscht. Die Hormone taten ihr übriges und ich wurde sichtlich nervöser. Aber Angela war zuversichtlich und streichelte meinen Arm. Ich bekomme das hin!, sagte sie.

Also haben wir doch erst Fotos von Mio gemacht, der mittlerweile tatsächlich die Äuglein geschlossen hatte und ein kleines Schläfchen hielt. Wahrscheinlich war ihm der ganze Trubel doch langsam zu bunt geworden.

Irgendwie hat Angela es dann aber tatsächlich noch geschafft, super süße Bilder von den beiden Brüdern zu knipsen. Und wie süß die Bilder sind. Hach, meine zwei Jungs.

Von der ganzen Familie gibt es ebenfalls Bilder. Es ist so schön, uns alle vier auf einem Bild zu sehen. Man sieht uns das neue Familienglück schon im Strahlen der Augen an, oder was meint ihr? Und Samuel ist auf den Bildern genau so, wie wir ihn kennen: frech und wild.

Übrigens hat Angela auch einen Herzenswunsch für mich umgesetzt. Dieses Bild habe ich mir so sehr gewünscht. Unser Sternchen hat damit nun auch immer einen Platz bei uns im Fotoalbum.

Danke, Angela, für die vielen schönen Bilder.

Wenn ihr auf der Suche nach einem tollen Fotografen seid, kann ich euch Angela und Ole nur ans Herz legen. Sie fotografieren Babys, Babybäuche und Hochzeiten und sind dabei nicht nur kompetent, sondern auch herzlich! Die beiden sind echt große klasse! Und mit den Fotos haben sie uns eine ganz wunderbare Erinnerung an unsere erste Zeit zu viert geschenkt! Zur Homepage der beiden gelangt ihr hier.

Alle Fotos sind von Angela Krebs http://www.angelakrebs.com/

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