Langstreckenflug mit Baby – funktioniert das überhaupt?

Fliegen mit Baby ist eigentlich keine große Sache – wenn man sich gut vorbereitet. Allerdings hatten wir vor unserer 14 Stunden Flugreise nach Bangkok dann doch etwas Respekt. Wird Samuel das gut mitmachen? Wird er schlafen können? Wird er weinen?

Bleibt entspannt

Wir versuchten so entspannt wie möglich zu bleiben, denn wenn uns unsere Zeit als Eltern eins gezeigt hat, dann dass umso entspannter wir sind, desto entspannter ist das Kind. Wir hatten kein Spielzeug mitgenommen, lediglich ein kleines unkaputtbar Buch von Pixie (die Dinger sind echt toll!). Außerdem hatten wir ein Mulltuch und unsere LueMai Trage von tragebaby  dabei und … nunja… uns eben. Wir starteten gegen 15 Uhr in Köln und flogen über Zürich (mit kurzem Aufenthalt) nach Bangkok – von dort ging es weiter nach Phuket. Direkt während des Starts der Maschine nach Zürich schlief Samuel auf meinem Schoß ein. Somit hatten wir die erste Hürde bereits hinter uns. Eigentlich war das vom Timing her wirklich perfekt, denn in Zürich war er wieder fit und wir haten ein wenig Zeit, die Windel zu wechseln und ihm die großen Flugzeuge zu zeigen. Das muss aufregend für ihn gewesen sein, denn er wurde langsam wieder müde.

Im großen Airbus war er dann ca. zwei bis drei Stunden wach, in welchen wir ihn mit Fingerspielen, Guck-guck und dem Smartphone (hallo Helikoptermuttis!) beschäftigten. Ich hatte vorab ein paar Folgen Peppa Pig auf englisch im Offlinemodus von YouTube gespeichert und Samuel war mehr als zufrieden. Die Folgen eigenen sich wirklich super, da sie nur ein paar Minuten lang sind. Den Rest der Nacht schlief unser Mini dann abwechselnd zwischen uns (neben uns war ein freier Platz – das war natürlich ein riesen Glück) und auf uns. Das ging richtig gut! Niklas und ich versuchten im Sitzen zu schlafen und ich rollte mich sogar für eine Weile neben Samuel zusammen. Nun, ausgeschlafen waren wir Eltern am nächsten Morgen beide nicht, aber erstmal steht bei einer Reise immer unser Kind im Vordergrund. Also Zähne zusammenbeißen und durchhalten. 🙂

Zeitvertreib auf engstem Raum

Am Morgen machte sich dann auch unser Gangplatz bezahlt. Ich konnte abwechselnd mit Niklas dem durch den Gang krabbelnden Samuel beaufsichtigen und wir drei waren alle einigermaßen zufrieden. Die anderen Fluggäste fühlten sich nicht gestört, zumindest schienen uns alle zuzulächeln. Samuel flitze also durch den Gang und machte alle paar Sekunden “ahhhhh” und “ohhhh” – echte Begeisterung eben. Wir beschäftigten ihn mit Zähne putzen (das nötigste zum Frischmachen befand sich in unserem Handgepäck), Liedern aus unserer PEKiP-Zeit und Essen. Das Flugzeugpersonal war aufmerksam und freundlich. Kuzr gesagt: wir waren froh, dass es keine Probleme gab. Gerade, als Samuel langsam quengelig wurde, landeten wir auch schon im warmen Bangkok und nach der Abholung unserer Backpacks am Gepäckband war Samuel bereits eingeschlafen.

Die komplette Anreise könnt ihr übrigens hier auf unserem YouTube-Kanal ansehen.

Alles Liebe, Jasmin

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