Hamburg Tipps und Must Sees >> Ein Wochenende an der Elbe

Niklas und ich lieben das Reisen. Dabei kommt es uns gar nicht so sehr darauf an, möglichst weit weg oder in der Sonne zu sein. Reisen ist so viel mehr! Es gibt so viele tolle Orte abseits von Wärme und auch Deutschland hat einige richtig tolle Fleckchen zu bieten. Deshalb liebe ich spontane Städtetrips und freute ich mich umso mehr über meinen spontanes Wochenende in Hamburg. Mit einem weinenden Auge verabschiedete ich mich aber trotzdem vom Alltag, denn Niklas konnte leider nicht mit. Immerhin konnte mich Samuel begleiten und so waren wir dann für drei Tage zu zweit in der Hansestadt unterwegs.

Da ich bereits mit Niklas im August 2014 schon ein Mal in Hamburg war, kannte ich bereits ein paar tolle Ecken, aber trotzdem habe ich vorher nochmal das Netz nach Geheimtipps durchforstet. In Hamburg angekommen war all das Gelesene fast schon vergessen und die Stadt zog mich mit ihrem Flair sofort in ihren Bann. Wir hatten riesiges Glück mit dem Wetter und durften bei strahlendem Sonnenschein die Stadt erkunden.

Tagesticket

Dazu habe ich mir morgens immer ein Tagesticket gelöst. Das bekommt man an jeder Station am Automaten und kostet aktuell 6,20 Euro für Erwachsene, was ich relativ günstig finde. Mit dem Ticket darf man nicht nur sämtliche Busse, U- und S-Bahnen nutzen, sondern auch den Schiffsverkehr. Man kommt damit also auf die Fähre und kann eine schöne Fahrt am Elbstrand entlang genießen, ohne eine der teuren Hafenrundfahrten bezahlen zu müssen. Ich habe das gleich so richtig ausgenutzt und so einige Stationen abgeklappert.

Mit der Linie U3 kann man übrigens eine sehr preiswerte Sightseeingtour machen. Einfach Ticket kaufen, einsteigen und die Bahn fährt an einigen tollen Sehenswürdigkeiten vorbei. Es gibt sogar eine App, die einen Tourguide ersetzt – und das alles für lau.

Speicherstadt

Vom Hotel ging es für mich zur Haltestelle Baumwall, von wo aus man nur ein paar Meter bis zur Speicherstadt gehen muss. Schon bei meinem letzten Trip mit Niklas war ich fasziniert von diesem Stadtteil. Nicht nur Speicherstadt an sich ist wunderschön, sondern auch das Miniaturwunderland und der Hamburger Dungeon befinden sich dort, man kann dort also locker einen ganzen Tag oder zwei verbringen. Im Dungeon und im Miniaturwunderland war ich bislang noch nicht, denn mit Niklas hatte ich damals nicht genügend Zeit und diesmal erschien mir Samuel noch zu klein für die Attraktionen dort.

Aussichtsplattform auf der Elbphilharmonie

Am Rande von Speicherstadt befindet sich die wunderschöne Elbphilharmonie. Neuerdings kann man auf die Plattform nach oben und das völlig kostenlos – wie ich finde ein must see, wenn man der Hansestadt einen Besuch abstattet. Von dort oben sieht alles noch eindrucksvoller aus, weil mein einen tollen Ausblick über den Hafen bis rüber zu den Landungsbrücken hat. Außerdem kann man oben rings herum gehen und so auch einen Blick über Speicherstadt und den Michel erhaschen. Als Samuel und ich zu Besuch waren, erspähten wir sogar das Riesenrad vom Dom!

Samuel kam aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Er hat total fasziniert die Schiffe unten auf der Elbe beobachtet und wollte gar nicht mehr weg. Das war ein großes Highlight für ihn, so weit oben über dem Wasser mit der tollen Aussicht!

Fähre fahren

Direkt vor der Elbphiharmonie befindet sich eine Haltestelle der Fähre. Wir haben also das Tagesticket genutzt und sind mit dem Boot ein Stück gefahren. Erst zu den Landungsbrücken und dort stiegen wir um in die Fähre der Linie 62, um weiter in Richtung Finkenwerder zu schippern. Wer mag, kann einfach an Bord der Fähre der Linie 62 bleiben und kommt irgendwann automatisch zurück zu den Landungsbrücken, sie dreht nämlich in Finkenwerder um und fährt die gleiche Strecke zurück.

Und ich sag’ es euch, vom Wasser aus sieht alles noch mal ganz anders aus. Man entdeckt so viel, vor dem man vorher die Augen verschlossen hatte und kann den Leuten am Ufer zuwinken. Außerdem hat man natürlich einen phantastischen Blick auf die Elbphilharmonie vom Wasser aus und ebenso den hamburger Michel! Samuel hatte auch hier wieder großen Spaß und rief immerzu huiiiii! Das Strahlen in seinen Augen zauberte mir ein breites Lächeln ins Gesicht – so könnte ein Tag gerne immer sein!

Auf dem Sonnendeck der Fähre kann man sich wunderbar den Wind ins Gesicht pusten und die Sonne auf den Bauch scheinen lassen oder aber unter Deck eine kleine Mahlzeit zu sich nehmen. Samuel fand vor allem den Ausblick auf die Kontainerschiffe, die Kräne und die riesige Aida toll und wollte gar nicht mehr von Bord.

Altonaer Balkon

Wenn man die Fähre in Dockland verlässt, kann man ein Stück den Berg rauf spazieren und kommt zum Altonaer Balkon. Dieser lädt mit Sitzplätzen und einem Spielplatz zum Verweilen ein und man kann die herrliche Aussicht genießen.

Geht man von dort aus übrigens weiter in Richtung Bahnhof Altona kommt man durch einen schönen Park und am alten Rathaus vorbei.

Museumshafen Övelgönne

Eine schöne lohnenswerte Tour ist auch eine Bootsfahrt nach Övelgönne. Dafür einfach wieder mit der Fähre von einer der Haltestellen bis zum Museumshafen. Direkt am Steg bot sich mir bereits das erste Highlight mit dem kleinen grünen Häuschen, das sah toll aus. Und dann natürlich der tolle knallrote Leuchtturm – richtig hübsch sieht das aus. In Övelgönne gibt es außerdem einen kleinen Sandstrand, an dem man es sich gemütlich machen und die vorbeiziehenden Schiffe beobachten kann. Am besten holt man sich vorher ein leckeres Fischbrötchen und ein kühles Getränk.




Geht man zurück – an Land – dann kommt man zum Fischmarkt. Allerdings geht hier nur Sonntag morgens die Post ab. Aber der Spaziergang lohn sich trotzdem, man hat nämlich einen tollen Blick auf die Kräne und auf ein modernes Gebäude, das die Form eines Schiffes hat (oder so ähnlich – vielleicht kann mich ein/e Hamburger/in aufklären?).

Falls ihr nach einem tollen familienfreundlichen Hotel in Hamburg sucht, könnt ihr mal hier schauen – wir haben nämlich eins auf Herz und Nieren getestet und ich kann es nur jedem empfehlen, wirklich!

Habt ihr vielleicht noch tolle Hamburg Tipps? Dann schießt mal los, wir werden nämlich sicherlich nicht das letzte Mal in dieser tollen Stadt zu Besuch gewesen sein!

Alles Liebe,
eure Jasmin


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