Abenteuer Asien – die Reise unseres Lebens

Wir haben ganz spontan unseren ersten gemeinsamen Urlaub zu dritt gebucht. Immer wieder trieben wir uns in den letzten Monaten auf Seiten wie Urlaubsguru und Urlaubspiraten herum, in der Hoffnung, ein günstiges Schnäppchen in Sachen Urlaub zu schlagen. Gerade auf diesen einschlägigen Schnäppchenseiten gibt es ständig neue Angebote und so verglichen wir diese mit allen möglichen anderen Suchmaschinen wie z.B. auch Skyscanner etc. Wohin die Reise aber letztlich gehen sollte, war vollkommen offen. Nur warm und sonnig sollte es sein und möglichst irgendwo in der Nähe von Wasser, damit unsere kleine Wasserratte Samuel auch voll auf seine Kosten kommt. 
 

Wir sind dann mal weg.

Mit dem Ergebnis hätten wir trotzdem nie gerechnet: Südostasien. Für 2 (zwei!!!) Monate!
Abenteuer. Strand. Dschungel. Berge. Vulkane. Wow. Das alles wird uns in unserem Urlaub erwarten. 
 
Wir wollten ein Land, das man gut mit Baby und ohne Buggy aber mit Tragehilfe bereisen kann. Was passt da besser, als ein Fleck auf der Landkarte, den man super als Backpacker erkunden kann?! Wir wollen mit unserem Vorhaben zeigen, dass eine Reise mit Baby nicht immer nur ein Pauschal-All-Inclusive-Vier-Sterne-Hotel-Privatstrand-Urlaub sein muss. Denn Babys sind anpassungsfähig, brauchen nicht viel und sind neugierig. Sie fühlen sich fast überall wohl, sofern sie eine sichere Umgebung haben.
 
Für uns geht es also im August nach Thailand. First Stop: Bangkok. Millionenmetropole. Mitten in Asien. Wir (Niki und ich) waren beide noch nie in Asien und freuen uns auf die neue, aufregende Kultur. Von Bangkok aus werden wir aber auch weiterreisen – wir sind ja eine Weile unterwegs. Letztlich ist alles offen, wir haben keine Reiseroute geplant. Möglich sind Singapur, Malaysia und Indonesien.
 
Natürlich wird die Hitze ein großes Thema unserer Reise sein, aber wir reisen teilweise in der Regenzeit und erhoffen uns daher die ein oder andere tropische Dusche for free statt in heimischen Badezimmer. 

Mit unserer Reise möchten wir vor allem andere Familien dazu inspirieren, auch mal eine abenteuerliche Reise zu wagen, denn Babys sind keine Einschränkung, sondern eine Bereicherung. Wir glauben, dass man auch mit Kindern die Welt bereisen kann und dadurch kaum Einschränkungen vornehmen muss. Mit einem gewissen Maß an Offenheit, Neugierde und Abenteuerlust, wird man überall eine schöne Zeit verbringen können.

 

Flugbestimmungen – wie nimmt man das Baby mit?

Generell gilt: wer mit einem Baby oder Kleinkind reist, welches unter zwei Jahre alt ist, benötigt dafür keinen extra Sitzplatz. Das Kind kann also (mehr oder minder) bequem auf dem Schoß der Eltern fliegen. Für Samuel haben wir also trotz des langen Fluges diese Variante gewählt, da er ohnehin nicht lange auf seinen viel Buchstaben (Popo) sitzen bleiben würde. Außerdem fliegen wir über Nacht und so kann er ggfls einfach auf unserer Brust schlafen. Außerdem sind wir mit der Airline gerade in Klärung, ob wir auf einen Platz in der vorderen Sitzreihe gebucht werden können, da man dort ein Babybett einhängen kann. Samuel könnte dort dann einfach ganz friedlich (hoffentlich) den Flug über schlummern.
 
Natürlich wären wir auch berechtigt, einen Buggy, einen Babysitz und eine Trage mitzunehmen, allerdings verzichten wir auf jedes unnötige Gepäckstück (müssen wir ja sonst durch Asien schleppen) und packen wohl nur unsere LueMai ein.

Luggage. Das darf mit.

In unserem Flug nach Bangkok ist für jeden von uns ein großes Gepäckstück inbegriffen. Auch für Samuel, obwohl er auf unserem Schoß reist und keinen eigenen Sitzplatz hat. Wir werden aber nur für uns “große” je einen Trekkingrucksack mit all unseren wichtigen Reiseutensilien bestücken und einen Daypack zusätzlich einpacken. Dieser wird uns dann auch als Handgepäckstück auf dem Flug dienen.

Außerdem nehmen wir, wie schon erwähnt, die Babytrage mit und natürlich uns und einen großen imaginären Eimer voll Abenteuerlust.

Klick. Gebucht.

Gebucht haben wir ganz spontan einen Flug nach Bangkok über Zürich und einen direkten Rückflug (Rail and Fly) bis Frankfurt am Main. Als ich den Enter-Button für das Absenden der Buchung drückte und dann kurz darauf die Buchungsbestätigung im Mailpostfach hatte ging mir ganz schön die Muffe. Schaffen wir das? Wird das so, wie wir uns das vorstellen? Haben wir alles richtig gemacht?

Backpacking mit Baby ist immerhin etwas völlig anderes als Urlaub im Hotel. Dann die vielen Tiere und vielleicht auch tödliche Krankheiten. Mit Niklas sprach ich darüber und wir waren beide sicher, dass das Ding schon “wuppt”!

Seitdem rattert es in meinem Kopf unaufhörlich und ich gehe ständig alle möglichen Packlisten durch, hake in Gedanken ab, was wir schon haben und mache mir reminder, was wir noch brauchen.
Ich durchforste Foren nach den schönsten Stränden, den tollsten Touren und Reisetipps -zum Beispiel zum Thema impfen, Packlisten, Reiseapotheke – um ja nichts zu vergessen. Ein solches Abenteuer will eben auch gut geplant sein und braucht ein bisschen Vorlaufzeit.

Neugierig?

Wenn ihr unsere Reisevorbereitungen gerne weiterverfolgen möchtet, abonniert gerne unseren Newsletter, dann werdet ihr per Mail benachrichtigt, sobald ein neuer Post online geht.

Tschüss du Schnüss, alles Liebe und bis zum nächsten Mal,
eure Jasmin


9 Kommentare Gib deinen ab

  1. Miri Krczk sagt:

    Finde ich klasse, dass ihr das geplant habt!
    Mehr dazu bitte am Mittwoch – ich freue mich auf euch 🙂

  2. Liebe Anna, nein das haben wir nicht gewusst. Ich dachte immer, die Gurte für die Kinder seien problemlos nutzbar. Wir haben Samuel auch nach Mallorca so mitgenommen.

    Danke fürs drauf aufmerksam machen.

    Liebe Grüße
    Jasmin

  3. Liebe Jasmin,

    Ich finde die andere eures kleinen Abenteuers wirklich super und beneide euch auch etwas ob dieser tollen Reise. Ist im normalen Berufsleben so spontan ja leider doch nicht drin.

    Nur: Bitte überleg dir, ob ihr Samuel wirklich auf eurem Schoß fliegen lassen wollt. Klar, ist es günstiger, für das Kind aber eben auch lebensgefährlich. Hier kannst du das u.a. nachlesen: http://www.zeit.de/2009/14/Flug-Kind-Contra

    Letztlich ist es natürlich eure Entscheidung, sage es nur, falls ihr euch dieses Risikos nicht bewusst seid.

    LG,
    Anna

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