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ava

Seit ich denken kann, hat mich mein Zyklus aus der Bahn geworfen. Das fing mit zehn Jahren an, als ich eine so starke und schmerzhafte Periode hatte, dass ich sehr früh anfing, die Pille zu nehmen, um die Schmerzen in den Griff zu bekommen. Über zehn Jahre lang habe ich dann zusätzliche Hormone zu mir genommen und damit meinen Zyklus künstlich reguliert. Die Beschwerden wurden weniger und gleichzeitig hatte ich eine Verhütungsmethode.

Seit gut drei Jahren, seit der Geburt unseres ersten Sohnes, bin ich nun ohne zusätzliche Hormone und mein Zyklus ist tatsächlich sehr regelmäßig, auch trotz der drei Schwangerschaften. Mittelschmerzen, Periodenschmerzen, Stimmungsschwankungen und Kopfschmerzen begleiten mich seitdem aber wieder viel intensiver – mein Zyklus beeinflusst meinen Gefühlszustand enorm. Ich bin so launisch, dass sich mein Mann am liebsten teilweise einschließen würde – oder wahlweise mit einem Ganzkörperschutzanzug rumlaufen würde, so dass alle schlechte Laune an ihm abprallt.

Seit gut zwei Zyklen begleitet mich nun das Ava Armband, das mit einem Sensor nachts am Handgelenk den weiblichen Zyklus trackt. (Der erste Zyklus ist abgebrochen, weil meine Ava einen technischen Defekt hatte und ausgetauscht werden musste, das war bei mir aber kein Problem, der Kundenservice war sehr freundlich). Ich habe mir erhofft, durch Ava besser zu verstehen, wann meine Launen, Beschwerden und Heißhungerattacken auftreten. Der Sensor misst dabei nachts verschiedene Parameter wie zum beispiel Hauttemperatur, Puls, Atemfrequenz und Schlafrhythmus und berechnet dadurch, wo ich mich im Zyklus befinde – es wird mir beispielsweise auch der Eisprung angezeigt. Ich finde es sehr angenehm, dass ich nichts weiter tun muss, als das Armband anzulegen. Lediglich etwas schmaler könnte es sein, denn der Sensor ist etwas groß und ich empfinde ihn immer noch manchmal als störend. Vielleicht kann Ava daran arbeiten, so dass das Armband künftig noch angenehmer am Handgelenk liegt.

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Morgens brauche ich das Armband nur an den Netzstecker anschließen und die Ava mit meiner App (gibt es kostenlos im Playstore/ AppStore) verbinden und schon werden die Daten, die Ava nachts gesammelt hat, übertragen. Mittlerweile habe ich auch den Dreh raus, dass ich erst Ortung und Bloototh einschalte und dann Ava anschließe, sonst klappt es nämlich nicht. Manchmal passiert es mir leider noch, dass ich Ava nicht ausreichend geladen habe, die Akkuleistung ist leider recht gering und reicht nur für eine Nacht, dann kann Ava keine Daten sammeln. Seit ich aber darauf explizit achte, klappt es auch mit der fehlerfreien Anwendung.

In der App kann ich dann alles ganz genau in verschiedenen Ansichten ansehen und vergleichen. Außerdem kann ich auch Notizen hinzufügen und eintragen, ob und welche Beschwerden ich am jeweiligen Zyklustag habe. So bekomme ich dann eine Übersicht über meinen Zyklus und kann fortan besser auf Beschwerden eingehen.

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Mittlerweile hat sich beispielsweise herauskristallisiert, dass ich immer um den Eisprung herum nicht nur schlimme Ovulationsschmerzen habe, sondern auch zu starken Rückenschmerzen und Kopfschmerzen neige. Dagegen trinke ich nun regelmäßig Kräutertee mit Granatapfel, Kurkuma, Cranberr und Co. als Inhaltsstoffe und nehme zusätzlich ein Nahrungsergänzungsmittel.

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Ava hat einen stolzen Preis, weshalb ich sie nicht uneingeschränkt weiterempfehlen kann. Was aber Funktion und Praxis angeht, ist die Handhabe einfach und unkompliziert, wenn ihr also auch mal mehr für gewisse Dinge ausgeben wollt, dann ist Ava genau richtig für euch. Mir ist es anfangs ein paar Mal passiert, dass ich Ava nicht lange genug geladen habe, bevor ich sie abends anzog, wodurch keine Daten gesammelt wurden. Deshalb achtet bei der Verwendung immer gut darauf, dass ihr sie ein paar Stunden vor dem Schlafengehen an das Netzkabel anschließt.

Sollten wir irgendwann ein drittes Kind wollen, dann kann ich Ava auch dazu nutzen, um schneller schwanger zu werden. Denn wie ich oben bereits erwähnte, zeigt mir Ava meine fruchtbaren Tage an. Natürlich kann man diese auch mittels NFP relativ sicher bestimmen, der aktive Aufwand ist dafür jedoch etwas größer, da man den Zervixschleim überprüfen und täglich möglichst zur gleichen Zeit die Basaltemperatur messen muss.

Möchtet ihr Ava ebenfalls ausprobieren, dann bekommt ihr mit dem Code “Nimmerland20” bei der Bestellung 20 Euro Preisnachlass.
Was mich jetzt interessieren würde: wie hat sich euer Zyklus seit eurer Schwangerschaft verändert? Seid ihr im totalen Hormonchaos gelandet, oder ist alles ganz entspannt? Was tut ihr, um euren Zyklus natürlich zu unterstützen?

Alles Liebe,

Jasmin

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