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Am Montag ist es wieder soweit: Semesterstart und damit ist es an der Zeit, sich neu zu organisieren. Wie oft werde ich pro Woche an der Uni sein und was geschieht mit den Kindern in der Zeit? Wann melde ich meine Thesis an und nehme Termine beim Prüfungsamt wahr? Wie sieht Niklas' Plan für das Semester aus? Wie finanzieren wir uns? Viele Fragen, die sich nie pauschal für die gesamte Studienzeit beantworten lassen. Deshalb besprechen wir all das Semester für Semester als Familie neu, schließlich sind da nicht nur wir, sondern auch zwei Kinder und sich am Ende des Monats nur noch von Toast zu ernähren, ist keine Option. Früher, vor den Kindern, war alles anders. Wir gingen feiern und hatten neben den Unitagen keine weiteren Verpflichtungen. Wir organisierten uns, wie es uns gerade am besten passte, Hauptsache die Noten stimmten. Jetzt ist das natürlich ganz anders, mehr Verantwortung, mehr Verpflichtungen aber auch viel mehr Liebe.

Wir haben uns diesen Weg, das Studium mit Kindern zu begehen, ganz bewusst ausgesucht und wir sind immer noch sehr glücklich mit dieser Entscheidung. Natürlich gibt es Tage, an denen ich vielleicht auch mal anders denke und mich frage "Was wäre, wenn...", Tage, an denen ich meinen Lebensweg diesbezüglich in Frage stelle, Tage, die mich über alle Maße herausfordern. Aber weißt du, nur, weil ich mich bewusst für einen Weg entschieden habe, heißt das nicht, dass ich mich nie beschwerden darf. Ich finde, das gehört dazu. Jeder ärgert sich doch mal, sei es über den Job, über die viele Arbeit am Haus, das man sich eigentlich überglücklich gekauft hat, die Kinder, die einfach viel Aufmerksamkeit erfordern und ich bin eben manchmal vom Studium mit Kind genervt. So what? Ein mal auskotzen und weiter geht's. Wichtig ist doch am Ende des Tages nur, dass ICH mit MEINEM Weg glücklich bin.

Auf unserem Blog findest du übrigens hier einige Beiträge zum Thema Studium mit Kind. Schau am besten dort mal vorbei, dann findest du den ein oder anderen nützlichen Tipp.

Langzeitstudium oder Regelstudienzeit?

Ich war schon immer ein Mensch, der hohe, wenn nicht sogar zu hohe Ansprüche an sich hat. Schon als Kind wollte ich mir immer beweisen, dass ich etwas kann und bis heute hat sich das nicht geändert. Als ich während des Bachelorstudiums (geplant) mit meinem ersten Kind schwanger wurde, habe ich trotzdem bis zur 36. Schwangerschaftswoche die Uni besucht. Ich habe im Hochsommer mit Wasser in den Beinen schwitzend über meiner Thesis gehangen, weil ich mir selbst beweisen wollte, dass ich das schaffen kann. Und nebenbei lernte ich für die Latinumsprüfung, die ich ebenfalls kurz vor Schwangerschaftsende ablegte. Erfolgreich. Die fehlende mündliche Prüfung holte ich mit Baby im Tragetuch nach und nahm es dann, mit ca. 8 Wochen, mit ins erste Mastersemster zur Uni. Scheint als hätte ich alles easy gewuppt und wenn man sich meine Noten im Einserbereich ansieht, fühlt man sich dahingehend bestätigt. Aber ich war oft einfach nur KO, wollte das erste Babyjahr genießen und gleichzeitig möglichst schnell mein Studium abschließen. Das war mein Anspruch. Also zog ich meine Seminare durch und verbrachte  ansonsten so viel freie Zeit wie möglich mit Samuel. Als ich mein zweites Kind verlor, nahm mich das heftig mit und die Uni litt darunter. Aber trotzdem machte ich weiter, unaufhaltsam. Bis heute. Ich bin nun im sechsten Mastersemester, damit zwei Semster über der Regelstudienzeit und habe nahezu alle Kurse abgeschlossen. Darauf bin ich stolz. 21 Veranstaltungen habe ich erfolgreich besucht, trotz zweier Kinder, trotz einer weiteren Schwangerschaft. Und insgeheim sollte ich mir auf die Schulter klopfen. Kann ich aber nicht, weil ich mich trotzdem miserabel fühle. Denn ich kann mein Studium nicht abschließen, solange mein jüngstes Kind nicht in eine Betreuung geht. (Die genauen Umstände könnt ihr hier nachlesen.) Böse Zugen würden jetzt sagen: Ja dann hättest du dir das vorher überlegen sollen, erst studieren und dann Kinder bekommen.
Ich entgegne darauf immer das selbe: Ich wollte aber nicht warten, bis ich 34 bin, um ein weiteres Kind zu bekommen. Das Prüfungsamt hatte zum Zeitpunkt als ich schwanger wurde noch keine Regelungen für Fälle wie meinen und ich riskierte es. Klar, es ärgert mich jetzt, dass ich nicht voran komme, aber ist es wirklich so schlimm?

Ich mutiere doch nicht direkt zur Langzeitstudentin, wenn ich drei oder vier Semester länger brauche. Manche brauchen das ohne Kind und haben nicht so gute Noten. Ich bilde mich in der Zwischenzeit weiter, habe sogar zusätzliche Seminare besucht im Bereich Literaturwissenschaft, weil es mich INTERESSIERT. Ich liebe, was ich tue. Ich versuche also, mir dieses Mantra immer wieder selbst zu sagen und auf das zurückzublicken, was ich in der Zwischenzeit erreicht habe - und das ist nicht nur ein richtig guter Notendurchschnitt, sondern eine Familie.

Regelstudienzeit? Nein, leider nicht. Aber ich  bin mir sicher, dass ich nicht auf ewig in der Uni verdauen werde.

Wie finanzieren wir uns?

Eine Frage, die mir immer wieder gestellt wird, die ich gar nicht oft genug beantworten kann. Das gute Geld - wer spricht schon gern darüber? Wer legt sein Privatestes, den Kontostand, offen? Niemand. Auch wir nicht. Wer aufmerksam hier mitliest, wird sich ein ungefähres Bild davon machen können, wie unsere finanzielle Situation aussieht - und das ist meiner Meinung nach auch ausreichend, denn, mit Verlaub, möchtet ihr in aller Öffentlichkeit erzählen, wie viel monatlich auf eurem Konto landet?

Es ist aber nun mal so, dass ich dir gern sagen möchte, dass du ein Studium mit Kind schon schaffst, auch finanziell, wenn du dich bemühst. Dass es nicht am Geld scheitern soll, wenn du dir diesen Lebensweg wünschst. Nicht umsonst gibt es klare Regelungen in Deutschland. Ich möchte dir Mut machen, falls du mit dem Gedanken haderst, Nachwuchs im Studium zu bekommen.

Erst kürzlich hatte ich mit meinen Kommillitoninnen ein Gespräch zur Finanzierung des Studiums. Anspruch auf BAFöG UND / ODER Unterhalt von den Eltern in entsprechend gleicher Höhe hat nämlich quasi jeder (Ausgenommen ist ein Zweitstudium) und damit ist wenigstens der Grundbedarf abgedeckelt. Bei uns sieht das dann so aus: BAFöG kann immer nur einer von uns beiden beziehen, in unserem Fall bin das ich und Niklas' Einkommen und Unterhalt wird auf meinen Bedarf angerechnet, ebenso wie das Einkommen meiner Eltern.
Was ich am Ende bekomme, setzt sich dann aus Unterhalt von meinen Eltern und BAFöG zusammen (Höchstbedarf 735€). Bei uns als Familie kommt noch das Kindergeld für die beiden Kinder Mio und Samuel à 194 € (seit 1.1.2018, also 388 €) dazu und Verdienste aus der Nebenerwerbstätigkeit / Selbständigkeit, die natürlich, sofern sie eine bestimmte Grenze überschreiten, auf den Bedarf angerechnet werden.

Wer ausschließlich Nebeneinkünfte aus selbstständiger Arbeit hat, kann im gesamten Bewilligungszeitraum (12 Monate) nur bis zu 4.410 Euro Gewinn vor Steuern erwirtschaften (=monatlich durchschnittlich 367,50 Euro), ohne eine Reduzierung vom BAföG zu berfürchten.

Habt ihr bereits eigene Kinder, so erhöht sich euer Freibetrag für jedes Kind, das bei euch lebt, um 520 Euro im Monat. Etwaige Unterhaltsleistungen des Vaters / der Mutter der Kinder werden vom Freibetrag abgezogen.
Seid ihr verheiratet oder lebt ihr in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft, so kommt ein weiterer Freibetrag in Höhe von 570 Euro hinzu. Erzielt euer Ehe- oder Lebenspartner Einkommen, so wird dieses vom Freibetrag abgezogen.(Quelle: https://www.bafoeg-rechner.de/FAQ/einkommen.php)

Wer ein bisschen rechnen kann, weiß nun also, in etwa, wie viel ich monatlich zur Verfügung habe (aktuell kommen noch bis Juni 300 € Elterngeld hinzu) und wir uns dazu über Niklas' Einkünfte und die unserer Social Media Arbeit finanzieren. Wir leben durchschnittlich, ohne großen Luxus, leisten uns ab und zu eine Kleinigkeit - mal ein Eis hier oder eine Date Night da und sparen sonst möglichst viel, wovon wir unsere Urlaube finanzieren. Wir bezahlen Steuern und jedes Jahr wird der Anspruch auf BAFöG neu geprüft, alles so, wie es sein soll. Wir kommen über die Runden. Es ist nicht so, dass wir monatlich über 4000 € zur Verfügung haben, nein es ist weit weniger. Und wenn wir dann unsere Fixkosten wie Miete (1000 € - hatte ich erwähnt, dass wir ewig schon nach einer günstigeren Alternative suchen?!), Handyvertrag, Versicherungen und Co. abziehen, dann bleibt da gerade noch so viel, dass wir mit unserem Leben glücklich sind.
Und ja, natürlich haben wir den Luxus, einige Dinge über unser Online Business zur Verfügung gestellt zu bekommen, aber ich bin mir sicher, dass wir auch ohne diese Online-Präsenz das selbe Leben, eben ohne die paar PR Samples im Monat, führen würden. Ich kaufe trotz der Samples noch faire Kleidung für meine Kinder und das Kinderzimmer haben wir ebenfalls auf eigene Kosten eingerichtet. Aber ich bin dankbar, weil ich weiß, dass all das nicht selbstverständlich ist. Dankbar für unser jetziges Leben. Wenn du also Zweifel hast, dann hab Mut im Herzen, es wird alles seine Zeit und seinen Weg haben.

Was aber, wenn die Eltern sich weigern, Unterhalt zu bezahlen? Da steht man schnell ohne etwas da und muss ggf. die Eltern verklagen. Möchte man das? Was macht das mit dem Eltern-Kind-Verhältnis? Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: es ist absolut ätzend, für beide Seiten, wenn da Diskrepanzen sind. Und ich möchte nicht so tun, als hätte es mein Eltern-Kind-Verhältnis nicht beeinflusst. Aber es ist mein gutes Recht, eine gute Ausbildung zu machen und dafür die Unterstützung meiner Eltern in Anspruch zu nehmen und ich bin froh, dass mir meine Eltern den Weg zum Traumberuf ermöglichen. Es fiel mir schwer, sie um das Geld zu bitten. Sehr schwer. Aber da muss man durch, sonst darf man sich nicht beschweren. Als ich Kinder bekam, war ich mir auch im Klaren darüber, dass ich für sie finanziell aufkommen muss, bis sie eine Ausbildung haben. Ich finde, dass Kinder das bekommen sollten, was ihnen zusteht, auch wenn die Eltern sich weigern. Schließlich können wir auch nicht irgendwann sagen "Nö, Papa, für dein Altersheim zahl' ich nix. Geh halt arbeiten!".
Ich jedenfalls, gebe mir immer größte Mühe, meine Leistungen hoch zu halten und den Spagat zwischen Familie und Uni zu schaffen, um meinen Eltern nicht unnötig lang auf der Tasche zu liegen. Und mein Bafög bezahle ich dann auch ganz bald zurück, sobald der Abschluss in der Tasche ist.

Ich möchte an dieser Stelle noch kurz anmerken, dass es für eine außenstehende Person vielleicht so rüber kommen mag, als würden wir unsere Kinder und die Reisen von unseren Eltern finanzieren lassen. Aber: die Kinder beeinflussen die Unterhaltszahlungen nicht. Es gibt Zusatzzahlungen des BAFöG-Amtes und die Kindergelder, von denen wir die Kinder versorgen - der Rest wäre ohne Kinder der selbe Anspruch. Ob wir eine Reise machen oder nicht, ist daher einfach mit etwas längerer Planung und längerem Sparen verbunden und unsere Eltern stehen dem stets positiv gegenüber, solange die Uni nicht darunter leidet. Würden wir ständig verreisen und sich der Abschluss dadurch verzögern, die Unterhaltszahlungen also länger getätigt werden müssen, bin ich mir sicher, dass unsere Eltern nicht begeistert wären. Aber unter den aktuellen Umständen ist es in Ordnung. Jeder braucht mal eine Auszeit, auch wir.

Wie sieht der Plan für das kommende Semester aus?

Niklas wird, wie immer an drei Tagen die Woche arbeiten und an den anderen beiden seine Seminare und Vorlesungen besuchen und am Ende des Semesters möglichst viele Prüfungsleistungen bestehen, so dass auch er seinem Abschuss ein großes Stück näher kommen wird.

Und ich? Wie ich oben bereits schrieb: 21 von 22 Veranstaltungen aus dem Master habe ich bereits besucht. Fehlen also nur noch ein paar Prüfungen, die ich aus Krankheitsgründen oder akuter Zeitnot aufgrund von Betreuungsengpässen bei den Kindern geschoben habe.

Das sind
- eine Klausur in Innovieren, zu der ich nicht gehen konnte.
- eine mündliche Prüfung in Englisch in Sprachwissenschaften
-
eine mündliche Prüfung in Deutsch in Sprachwissenschaften (die der Prof auf Juli verschoben hat - leider, sonst hätte ich diese letzte Woche abgelegt)
- eine Hausarbeit in Englisch in Literaturiwssenschaft, die ich schon ewig vor mir her schiebe
- und last: meine Abschlussthesis.

Ich möchte gern in diesem Semester alle Prüfungsleistungen abschließen und je nach dem, wie schnell ich voran komme, bereits mit der Vorarbeit für meine Thesis beginnen.
Außerdem möchte ich verschiedene Termine beim Prüfungsamt wahrnehmen, um zu klären, wie wir mit dem noch offenen Praxissemster verfahren und ob es eine Möglichkeit gibt, dieses trotz fehlendem Betreuungsplatz für Mio abzuleisten. Sobald das geklärt ist, bewerbe ich mich gegebenenfalls für das Praktikum und dann bin ich dem Studienende einen riesigen Schritt näher. Alles hängt also nur noch vom Prüfungsamt und den Betreuungszeiten für Mio (und Samuel - der hat ab Sommer keinen Kita-Platz mehr!) ab.

Wie macht ihr das mit den Kindern?

Damit sind wir beim nächsten Punkt: die Betreuung der Kinder.
Bislang habe ich die Kinder solange sie klein waren mit in die Uni genommen. Das ging immer ganz gut, im letzten Semester hatte ich Mio bei allen Veranstaltungen dabei, die ich besucht habe. Samuel war währenddessen im Kindergarten. Nun werde ich im kommenden Semester zum ersten Mal keine Veranstaltungen besuchen, sondern nur Prüfungsleistungen ablegen, daher stellt sich auch die Betreuungsfrage momentan nicht. Ich werde Mio ganz normal bei mir zu Hause haben und mich nebenbei auf meine Klausur und mündliche Prüfungen vorbereiten. Am Wochenende kann mir Niklas die Kinder abnehmen, so dass ich meine Hausarbeit schreiben kann, also sollte alles zu schaffen sein. Ab Sommer ist Samuels Anspruch auf den Kindergartenplatz in der U3 Gruppe verstrichen und aktuell haben wir keine Alternative, so dass ab dann zwei Kinder zu Hause sein werden. Nun geht es aber erst mal hoch motiviert ins neue Semester!

Warum mit den Kindern nicht bis nach dem Studium warten?

Diese Frage begegnet mir vor allem auf der Plattform Instagram immer wieder. Scheinbar stößt unser Lebenskonzept auf gemischte Gemüter. Manche bestaunen, dass wir uns das mit dem Kinder kriegen im Studium trauen und andere kritisieren es. Wir lägen dem Staat auf der Tasche. Wir sollten besser die Pobacken zusammenkneifen und die Kinder nach dem Studium bekommen.
Davon einmal abgesehen, dass es UNSER Leben ist und niemand das Recht dazu hat, uns reinreden zu wollen, sind wir auch einfach nur happ mit unserer Entscheidung. Aber warum haben wir uns überhaupt für diesen Lebensweg entschieden?
Ganz einfach: Niklas und ich kommen beide nicht aus einem Einzelkindhaushalt und wir konnten uns nicht vorstellen, nur ein Kind zu bekommen. Niklas hat vier Geschwister und ich zwei - wir sind absolute Familienmenschen und wollten gern selbst eine gründen. Es stand aber fest: selbst, wenn wir keine Kinder im Studium bekommen, würde ich mindestens 32 sein, bis ich Mutter werden würde. Denn den Abschluss hätte ich mit 29 in der Tasche haben können und dann wäre das Referendariat gefolgt und ein oder zwei Jahre im Beruf. Nein, wir konnten uns nicht vorstellen so lange zu warten. Also entschieden wir uns für den schwierigeren, anstrengenderen Weg. Und wir haben es niemals ernsthaft bereut. Klar, wir jammern auch mal, dass es anstrengend ist und wir keine Zeit zum Lernen finden. Aber ich denke, dass das absolut legitim ist. Ein normaler Arbeitgeber jammert doch auch ab und zu über eine anstrengende Arbeitswoche.

Würdest du etwas anders machen?

Wenn du mit dieser Frage darauf hinaus willst, ob ich noch mal zwei Kinder während der Studienzeit bekommen würde, dann kann ich diese also mit einem ganz klaren JA beantworten. Meine Kinder erfüllen mich und sie geben mir die nötige Auszeit zwischen all dem Unikram. Und sie fordern mich und das tut gut.
Und trotzdem würde ich eines anders machen: ich würde das erste Babyjahr pausieren. Vollkommen pausieren und mich nur meinem Kind widmen. Denn eins tut mir im Nachgang ziemlich weh: vom ersten Babyjahr mit Samuel habe ich nicht sehr viel mitbekommen. Mir war das gar nicht bewusst, denn ich hatte ihn ja die ganze Zeit um mich. Aber ich war mit den Gedanken niemals einfach NUR MAMA. Niemals einfach NUR IM MOMENT. Niemals JASMIN. Ich war immer mit dem Kopf bei Unithemen, bei Fragen nach dem WANN und WO lerne ich. Ich war abgelenkt. Und das tut mir weh, denn die Zeit mit meinem Baby kommt nie mehr zurück - den Studienabschluss kann ich aber auch um ein oder zwei Jahre verschieben. Später kräht doch kein Hahn mehr danach, ob ich 29 oder 31 beim Abschluss war.
Also ist mein Rat: denke gut darüber nach, was du möchtest und was in dein Lebenskonzept passt. Was du mit deinen Wünschen, Zielen und Träumen vereinbaren kannst. Schau nicht nach links oder rechts, sondern auf dich. Dann wird es DIR gut gehen!

Alles Liebe,
eure Jasmin

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