Eine kleine Auszeit in Hamburg >> Schwangerschaftswoche 27 und 28

Wisst ihr, was ich in dieser Schwangerschaft kaum geschafft habe? Mir mal so richtig Zeit für mich zu nehmen! Und das, obwohl ich diesmal doch die meiste Zeit der Schwangerschaft “nicht” Studentin war, sondern zu Hause – Semesterferien sind echt ‘was feines! Umso mehr habe ich mich in den letzten beiden Wochen über meine kleine Auszeit in Hannover und Hamburg gefreut. Ganz spontan habe ich eine liebe Freundin besucht und dann noch das anschließende Wochenende in Hamburg verbracht. Dazu werde ich in den nächsten Tagen noch ein bisschen etwas für euch schreiben. Nun aber zur Schwangerschaft. Was hat sich getan? Was hat sich verändert?

Bild von Karlianny Kronenberger

Baby Bump Update,

Schwangerschaftswoche 27 und 28

SO GROSS WIE…

Dass das Baby merklich wäschst kann ich mittlerweile selbst ertasten. Es ist wirklich verrückt, wie sehr man seinen Körper nochmal auf eine andere Weise kennen lernt, wenn man sich nicht nur auf Ärzte und Ultraschalluntersuchungen verlässt. Laut meiner App soll das Baby mittlerweile ungefähr 36 Zentimeter messen. 36 Zentimeter! Ich selbst war bei meiner Geburt gerade einmal 8 Zentimeter größer (auch wenn das natürlich recht klein war). Natürlich können wir nur durch das Abschätzen der Hebamme sagen, dass Baby Avocado gut wächst und gedeiht und darauf wollen wir uns nun einfach mal verlassen!

KINDSBEWEGUNGEN.

Kindsbewegungen spüre ich reichlich und fest. Sehr fest. Manchmal bekomme ich wirklich heftige Tritte ab. Aber trotzdem ist es richtig toll, das Baby so intensiv spüren zu können – so weiß ich, dass alles in bester Ordnung ist. Übrigens spüre ich die meisten Tritte oder Fausthiebe links und rechts, weshalb ich auch nach dem Abtasten vermute, dass unsere Avocado es sich wie in einer Hängematte bequem gemacht hat und in Querlage liegt. Irgendwie muss ich das Baby demnächst wohl aus dieser Komfortposition herauslocken, sonst wird es womöglich am Ende zu eng für eine andere Position…

KÖRPERGEFÜHL.

Ein paar Dinge habe ich am schwanger Sein wirklich nicht vermisst. Schuhe binden, zum Beispiel. Habt ihr mal versucht eure Schuhe zu binden, wenn ihr nicht mal eure Füße sehen könnt?! Hach, da gibt es echt lustigeres. Aber einmal davon abgesehen, dass das Schuhe binden lästig ist, fühle ich mich wie das blühende Leben. Ich bin den ganzen Tag auf Achse und bei meinem Ausflug nach Hamburg den ganzen Tag durch die schöne Hansestadt gelaufen. Abends habe ich dann brav die Beine hoch gelegt. So kann es bleiben! Zugenommen habe ich ungefähr 1,5 Kilogramm und wiege nun 60,7 Kilogramm – das ist eine Zunahme insgesamt von 5 Kilo.

BABYBAUCH.

Das Bäuchlein hat nochmal einen ordentlichen Schub gemacht, wie ich finde. Optisch zumindest! Tatsächlich sind ganze 2 Zentimeter an Umfang hinzu gekommen. Ein paar schöne Bilder musste ich dann unbedingt vom Bäuchlein haben – man vergisst nach der Schwangerschaft so schnell, wie schön der Babybauch war.  Risse sind zu den vorhandenen keine weiteren hinzu gekommen, aber ich merke doch sehr, wie doll die Haut spannt. Daher pflege ich den Babybauch ganz regelmäßig.

STIMMUNGSBAROMETER.

In mir wächst die Vorfreude. Ich kann es kaum erwarten bis das Baby endlich da ist. Ich möchte es ansehen, in den Arm nehmen, kuscheln, stillen und ihm ganz viel Liebe geben. – Und gleichzeitig wünsche ich mir, die Zeit anhalten zu können. Noch immer ist unsere Wohnsituation ungeklärt und noch immer ist so vieles ungewiss. Das macht mich natürlich innerlich so langsam aber sicher ein kleines Bisschen nervös. Aber wie sagt man so schön? Kommt Zeit, kommt Rat!

WEHWEHCHEN.

Diese Schwangerschaft ist das Sodbrennen mindestens genauso schlimm wie in der Schwangerschaft mit Samuel. Ich muss wirklich ganz pinibel darauf achten, wann und was ich esse – sonst geht es mir ganz schlecht damit. Ich habe sonst absolut keine Probleme mit Magensäure, aber in der Schwangerschaft ist es dann auf einmal dahin und mein Magen rebelliert. Ich kaue fleißig Haferflocken, auch wenn das nur bedingt hilft.  Sonst geht es mir besser als die letzten Wochen. Mein Rücken ist insgesamt etwas besser geworden. Vielleicht, weil ich früh genug Pausen am Tag einlege – aber ganz bestimmt auch aufgrund der regelmäßigen Übungen, die ich nun mache.

Übrigens bin ich mir sicher, regelmäßig Übungswehen zu haben. Sie sind nicht besonders stark, aber doch merklich da. Insbesondere nach einem anstrengenden Tag!

LECKERMÄULCHEN UND NASCHKATZE.

Ich versuche mich nach den sündhaften letzten Wochen wieder etwas ausgewogener zu ernähren und habe die Süßigkeiten etwas bei Seite geschoben. Trotzdem, irgendwie schaffen es diese frechen Gummitierchen immer wieder in meinen Mund zu hüpfen – und dann muss ich sie zur Strafe aufessen.

NEUZUGÄNGE.

Ich habe mir tatsächlich eine lange neue Umstandshose gekauft. Bislang hatte ich nur eine im Schrank und das war definitiv zu wenig. Und ständig in Leggings wollte ich dann doch nicht als Alternative rumlaufen.

MEIN PERSÖNLICHER GLÜCKSMOMENT.

Ich glaube am schönsten war es für mich, in Hamburg am Wasser zu sein und die Sonne über der Elbe unter gehen zu sehen, während ich das eine Kind in der Hand hielt, ein zweites im Herzen trage und das dritte fröhlich im Bauch strampelte. Das war so ein toller Moment, den ich ganz bestimmt noch eine ganze Weile in Erinnerung behalten werde.

Bild von Karlianny Kronenberger

Alles Liebe,
eure Jasmin

Zum Update der letzten Wochen geht es hier.

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