Abnehmen in der Schwangerschaft? >> Schwangerschaftswoche 35 und 36

In den letzten beiden Wochen hat sich hier viel getan. Sowohl im Bäuchlein … äh Bauch – von einem BäuchLEIN kann hier nicht mehr die Rede sein – als auch insgesamt. Der Sommer ist endlich bei uns angekommen und wir hatten ein paar richtig warme Tage. Klar, dass ich die meiste Zeit draußen verbracht habe. Das ist nicht nur für mich angenehm, sondern auch super für unseren Wirbelwind Samuel, denn der kann sich auf Spielplätzen und Co. richtig müde toben und Mama sich solange eine Auszeit auf der Picknickdecke gönnen. Ich sag’s euch: wenn ihr ein Baby wollt, obwohl ihr ein Kleinkind habt, dann seid im Sommer schwanger. Swimmingpool, Schaukel, Sandkasten in Dauerschleife fürs Kind und ihr könnt die Kugel in die Sonne halten.

Baby Bump Update,
Schwangerschaftswoche 35 und 36

SO GROSS WIE…

Ich war beim letzten Besuch meiner Hebamme neugierig und habe mal nachgefragt, ob sie denn durch das bloße Ertasten ungefähr einschätzen kann, wie groß mein kleiner Bauchbewohner ist. Und tatsächlich bekam ich eine Antwort mit der ich nicht gerechnet habe. Sie konnte relativ gut eingrenzen, wie schwer unser Baby sein müsste – nur mit der Länge wäre es etwas schwierig, darin sei sie nicht so gut. Das Baby müsste jetzt laut ihr also ungefähr 2500g wiegen und die Größe einer Honigmelone haben.
Das entspricht völlig dem Durchschnitt, vor allem wenn man bedenkt, dass ich selbst recht klein und leicht bei meiner Geburt war und es auch heute noch bin. Also klein – leicht bin ich gerade eher weniger haha. Übrigens hat sich das Baby mittlerweile tatsächlich eine finale Position ausgesucht – mit dem Kopf nach unten. Mein gutes Zureden hat wohl ein kleines Wunder bewirkt und unseren Nachwuchs beeindruckt. Das kleine Köpfchen sitzt nun schon fest im Becken, so dass ich mir im Falle eines Blasensprungs keine Gedanken machen muss. Das verschafft mir einen kleinen Aufatmer, denn bislang hat sich Avocado ständig gedreht und ich hatte wirklich Sorge, ob ich so zu Hause entbinden kann. Aber nun ist alles paletti!

KINDSBEWEGUNGEN.

Ich merke unser Avocado-Baby weniger aber dafür umso kräftiger. Mehrmals täglich nimmt meine Kugel komische Formen an, weil das Baby uns seinen Popo entgegen streckt. Samuel findet das übrigens total witzig und lacht sich schlapp – während ich meistens das Gesicht verziehe… manchmal tun diese heftigen Bewegungen nämlich doch ganz schön weh. Aua!
Besonders doll reagiert das Baby aktuell auf Berührung. Sobald man die Hand auflegt, ist es wach und tritt fest dagegen, ganz als wolle es sagen Finger weg! Das ist mein Bauch! Ich bin jedenfalls sehr gespannt, welche Charakterzüge unser Mini haben wird – eins kann ich jetzt schon sagen: langweilig wird es bei uns sicher nicht mehr!

KÖRPERGEFÜHL.

Während ich mich beim letzten Update einfach nur noch dick fühlte, geht es mir jetzt wieder besser. Ich stehe tatsächlich vor dem Spiegel und finde den immer größer werdenden Babybauch wunderschön (natürlich tagesabhängig – es gibt auch diese Tage, an denen ich alles an mir doof finde). Es tut so gut, dass ich mich insgesamt so viel fitter fühle als in der Schwangerschaft mit Samuel, zumindest jetzt im letzten Drittel der Schwangerschaft.
Eigentlich sagt man doch immer, dass die ersten zwölf Wochen eher ätzend sind aufgrund der Übelkeit, man sich dann um die 20. Woche fühlt wie das blühende Leben und gegen Ende alles nur noch anstrengend ist. Hier ist irgendwie diesmal alles verdreht. Übel war mir eine halbe Ewigkeit, ich hatte mit Sodbrennen und dem ISG-Gelenk zu kämpfen und fühlte mich schwach (das könnt ihr alles in den vorangehenden Updates nachlesen). Aber jetzt, gegen Ende, bin ich vollkommen zufrieden mit dem was mein Körper noch leistet und fühle mich richtig gut. Verkehrte Welt, aber mir soll es Recht sein.
Übrigens habe ich seit dem letzten Update nicht weiter zugenommen. Da wog ich 63 Kilogramm, nun wiege ich nur noch 62 Kilo. Das macht eine Gesamtzunahme von 6.5 Kilogramm – mit der ich sowas von zufrieden bin.

BABYBAUCH.

Der Bauch wächst und wächst und wächst. Mittlerweile bin ich bei 100 Zentimetern Umfang angelangt – immer noch deutlich weniger als in Samuels Schwangerschaft und trotzdem enorm bei meiner Körpergröße (Ich darf eigentlich nicht von Größe sprechen, denn 1,56 m sind alles andere als groß).
Langsam merke ich, wie sehr die Haut spannt und ich warte eigentlich nur darauf, dass die obere Hautschicht reißt – auch wenn ich das natürlich nicht hoffe. Mittlerweile bin ich aber fast sicher, dass am Ende der Schwangerschaft ein paar neue Dehnungsstreifen meinen Bauch zieren werden. Ich nehme es mit Humor und bilde mir ein, dass so jedes meiner Kinder eine kleine Narbe auf mir hinterlässt.

STIMMUNGSBAROMETER.

Ich bin weder genervt vom dicken Bauch, noch ungeduldig, dass es bald losgehen soll: Eigentlich bin ich tiefenentspannt und glaube, dass es bis zur Geburt noch eine ganze Weile dauern wird. Mir geht’s gut und das ist toll, denn so kann ich jeden Tag mit Samuel etwas schönes unternehmen, oder mit ihm zu Hause spielen. Nur auf den Boden – da komme ich schwer runter.

WEHWEHCHEN.

Es ist verrückt, aber ich bin topfit! Kein Sodbrennen plagt mich mehr, seit ich konsequent auf Zucker verzichte (ich berichtete im letzten Update) und mein ISG lässt mich auch in Ruh! So darf es bleiben.

LECKERMÄULCHEN UND NASCHKATZE.

Es fällt mir unheimlich schwer, aber ich verzichte auf Weißmehl und Zucker. Ja, richtig gelesen. Und das, wo doch jetzt der Sommer endlich da ist und ich jeden Tag am liebsten drei große Kugeln Eiscreme verdrücken mag. Stattdessen gönne ich mir nun täglich eine gesündere Alternative und mache mir einen Naturjoghurt mit viel frischem Obst und Haferflocken. Das sättigt, man kann sehr viel Abwechslung rein bringen und es ist soooo guuuut!

NEUZUGÄNGE.

Ich weiß, ich bin bescheuert, aber an manchen Dingen kann ich einfach nicht vorbei gehen. Daher musste ein zuckersüßer kleiner Babyromper bei uns einziehen – auch wenn er eher für Mädchen ist, wollte ich ihn nicht liegen lassen. Da wir uns vom Geschlecht des Babys überraschen lassen wollen, habe ich ihn erstmal im Schrank verstaut und sollten wir einen Jungen bekommen, verschenke ich das süße Teil einfach. Ich bin mir sicher, eine Freundin wird das Ding ebenso lieben wie ich!

MEIN PERSÖNLICHER GLÜCKSMOMENT.

Diese Woche fand mein Babybauchshooting statt und wir hatten einen tollen Vormittag mit der Fotografin Angela Krebs im Rheinpark. Als mich die Bilder erreicht haben, war ich einfach nur noch glücklich, denn sie zeigen nicht nur meine wunderschöne Kugel, sondern Angela hat es auch geschafft, ein paar Momente von uns als Familie einzufangen. Diese Bilder bedeuten mir sehr viel und ich freue mich nun umso mehr, dass wir bald unser Baby in unserer Mitte begrüßen dürfen. Wenn ihr noch jemanden für euer Babybauchshooting sucht und aus Köln kommt, kann ich euch Angela sehr empfehlen.

Alles Liebe,
eure Jasmin

* die Bilder in diesem Beitrag sind alle von Angela Krebs. Danke dafür, liebe Angela!

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