Der Bonavi Kombi-Kinderwagen im Test

In meiner ersten Schwangerschaft habe ich mich wohl mit nichts so lange beschäftigt wie mit dem Kauf eines passenden Kinderwagens. Es wurde ein richtiges Familienprojekt daraus, den richtigen Wagen zu finden, diverse Besuche in Babfachmärkten inklusive. Wir sind damals sogar extra auf die Babywelt-Messe gefahren, um uns umfassend beraten zu lassen und die Neuheiten auf dem Markt zu testen. Beim zweiten Kind weiß ich hingegen genau, auf was es im Alltag mit Baby ankommt und was mir wichtig ist. Daher haben wir den Bonavi-Kombikinderwagen für euch getestet.                                                            *Anzeige

Der Bonavi Kombi-Kinderwagen im Test

Zunächst war ich skeptisch, denn den Bonavi kann man nur online kaufen und sich daher vorher nicht genauer ansehen, außer in den Showrooms. Daher finde ich das Angebot des Herstellers toll: man kann den Bonavi 30 Tage lang auf seine Alltagstauglichkeit testen und bei Nichtgefallen wieder zurücksenden. Diese Testzeit bietet so viel mehr, als ein kurzes Zusammenklappen und durch den Babyfachmarkt schieben. Man kann den Wagen nämlich im tatsächlichen Alltagsumfeld nutzen und dort beispielsweise herausfinden, ob er sich leicht auf verschiedenem Terrain schieben lässt. Ebenso können offene Fragen geklärt werden: Passt der Wagen in den Kofferraum? Habe ich beim Einkaufen genügend Platz für Lebensmittel (für Großstadtmuttis wie mich super wichtig, denn wir haben kein Auto)? Kann ich das Baby in der Wanne einigermaßen komfortabel durchs Treppenhaus schleppen? Wir haben den Test gewagt und mit unseren beiden Jungs den Wagen auf Herz und Nieren getestet.

Der Bonavi Kombi-Kinderwagen im Test

Babywanne – langlebig

Der Bonavi bietet durch Babywanne und Sportaufsatz die Möglichkeit den Wagen insgesamt lange zu nutzen. Doch ist auch die Wanne groß genug, um ein Baby bis zum Sitzalter bequem zu befördern? Ich habe in der Vergangenheit viel zu oft festgestellt, dass Kombikinderwagen eine relativ kleine Wanne haben und das Kind bereits nicht mehr hinein passt, bevor es sitzen kann. Das ist natürlich mehr als blöd.

Der Bonavi Kombi-Kinderwagen im Test

Die Liegefläche in der Wanne des Bonavi beträgt 73 cm x 33 cm, was ich als durchschnittlich einstufen würde. Unser Mio hat viel Platz darin und liegt auf der Matratze auch sehr bequem.  Links und Rechts sind in zwei kleinen Seitentaschen Tragegriffe verstaut, an welchen man die Wanne recht gut ohne Wagen über eine kurze Strecke tragen kann. Beispielsweise kommt man so gut durchs Treppenhaus, (das konnte ich beim Nachsorgetermin einwandfrei testen, wir selbst wohnen nämlich im Erdgeschoss) oder auch zum nahe gelegenen Parkplatz. Wer ein kleines Auto hat, wird sich freuen, die Wanne lässt sich nämlich komplett flach zusammenfalten. So habe ich den Wagen zusammen mit einem zweiten Kinderwagen in dem kleinen Fiat einer Freundin verstaut bekommen. Beim anschließenden Aufbau klickt man einfach die zwei Metallstreben unter der Matratze wieder in die richtige Position und dann die Wanne in die Verankerung auf dem Gestell- super easy und schnell. Gut durchdacht ist auch die Belüftung, da man das Verdeck an der Kopfseite öffnen kann. So kann die Luft im Sommer gut zirkulieren. Richtig schade finde ich allerdings, dass das Verdeck nicht weiter nach vorne geklappt werden kann, denn so wird das Baby sehr schnell von der Sonne geblendet. Um ein zusätzliches Sonnensegel kommt man bei diesem Wagen in meinen Augen auf keinen Fall herum. Leider muss dieses zusätzlich gekauft werden. Aber: die Materialien sind mit einem Lichtschutzfaktor 50+ ausgestattet.

Der Bonavi Kombi-Kinderwagen im Test

Sportaufsatz – chic aber auch bequem?

Der Sportaufsatz verfügt über einen Anschnallgurt und einen Sicherheitsbügel. Allerdings ist der Anschnallgurt nur in zwei Stufen höhenverstellbar, wächst also nur bedingt mit dem Kind mit. Für Samuel im jetzigen Alter ist der Gurt passend, nur bin ich mir nicht so sicher, ob er direkt im Kleinkindsitzalter so perfekt gehalten worden wäre. Toll finde ich es, dass man den Aufsatz in zwei Positionen drehen kann – in Fahrtrichtung oder zur schiebenden Person. Diese Option ist mir persönlich immer super wichtig, denn Kinder sollten frühestens mit einem Jahr in Fahrtrichtung sitzen, um eine Reizüberflutung zu vermeiden. Hier hat Bonavi gut mitgedacht und beide Positionen sind schnell gewechselt. Auch die Sitzposition ist in drei Stufen verstellbar. Hierfür muss lediglich ein kleiner Hebel bedient werden. Ebenfalls kann die Fußstütze angepasst werden, das schafft weiteren Komfort. Für unseren Samuel ist lediglich die stets angewinkelte Sitzposition nicht das Optimum, denn der Sitz kann nur als ganzes gekippt werden, nicht die Lehne einzeln. Das hat den Nachteil, dass das Kind die Beine immer angewinkelt hat und sich bei Bedarf nicht einfach auf die Seite oder den Bauch drehen kann, da keine einheitliche Liegefläche entsteht. Gerade wenn man zum Sportaufsatz wechseln muss, weil das Kind für die Wanne zu groß ist, aber noch nicht allein sitzen kann, finde ich, wird dieser Faktor zum zusätzlichen Problem. Mich persönlich stört diese dauerhafte Sitzpisition ein wenig, aber aktuell findet man das Design bei einigen Kinderwagenherstellern so wieder – vielleicht mag es also auch nur meine persönliche Abneigung sein.

Auch beim Sportaufsatz gibt es die Möglichkeit die Belüftung anzupassen, indem das Verdeck an der Kopfseite geöffnet werden kann. Das finde ich besonders im Sommer angenehm, zumal unser Samuel generell eher schnell schwitzt.

ein stimmiges Gesamtpaket

Das Gestell ist handlich und leicht zusammenzuklappen oder aufzubauen. Selbst ich mit meiner Stilldemenz kann mir merken, dass ich beim Aufbau nur einen Hebel bedienen muss und habe keinerlei Probleme. Außerdem bringt der Wagen den Vorteil mit sich, dass er mit nur 11 kg ziemlich leicht ist und somit selbst für eine so kleine Person wie mich relativ einfach zu tragen ist. Einen riesen Pluspunkt bekommt die gute Federung von mir, selbst über Kopfsteinpflaster kann ich gut fahren, ohne dass mein Baby danach ein Schleudertrauma hat! Durch die schwenkbaren Räder (die sich übrigens auch feststellen lassen) ist der Wagen richtig wendig und fährt sich sehr angenehm. Außerdem bekomme ich meine Einkäufe gut im geräumigen Korb unter. Diesen kann man übrigens vergrößern und sogar verschließen, was ich als äußerst Praktisch empfinde. Einziges Manko: man kommt mit dem Wannenaufsatz nicht so gut an den Korb heran.

Für mich ist der Bonavi insgesamt sehr stimmig. Er ist wendig, leicht, gut zu handhaben und bietet guten Komfort für ein Kind von 0-4 Jahren. Durch die Testphase kann sich jeder selbst von den Qualitäten des Bonavi überzeugen und ihn im Zweifel problemlos zurückschicken. Sogar die Versandkosten werden hier übernommen! Mein absolutes Highlight ist die ultraleichte große Faltwanne.

Ihr möchtet den Bonavi ebenfalls testen ? Dann schaut auf der Seite von Bonavi vorbei. Aktuell gibt es sogar eine neue Farbkollektion. Mit dem Gutscheincode nimmerland50, den ihr im Bestellvorgang eingeben könnt, bekommt ihr 50,-€ Rabatt auf die Bestellung.

Alles Liebe,
eure Jasmin

*Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit The Happy Baby Company GmbH.


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